Geheimtipp Thailand: Insel Koh Tarutao

Auf Koh Tarutao habe ich eine Ruhe erlebt, wie noch nie zuvor beim Inselhopping in Thailand. Die größte Insel des Nationalparks Tarutao ist ein Geheimtipp für Ruhesuchende, sie liegt im äußersten Süden Thailands und ist unglaublich untouristisch und einsam.

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Koh Tarutao war die verlassenste, ruhigste und entspannteste Insel, die ich bislang in Thailand gesehen habe. Türkises, rauschendes Meer direkt vor der Nase und KEINE TOURISTEN in Sicht – So ein Szenario ist eigentlich kaum vorstellbar in einem Land, das von uns Backpackern überflutet wird. Ich muss allerdings zugeben, dass ich nicht sofort verzaubert war. Die Insel gehört für mich nicht zu den Orten, die nur so vor Charme sprühen, wie z.B. Koh Lanta, wo eine herrlich lässige Stimmung schnell auf uns überschwappte (und wo ich, genauso wie Sina, einige Tage versackte). Komisch, Koh Tarutao ist nicht weniger schön und vor allem eine echte Ruheoase im sonst trubeligen Süden Thailands. Aber irgendetwas fehlte und diese vollkommene Gelassenheit, die hier herrschte, lernte ich erst richtig zu schätzen, als ich auf der nächsten Insel landete: Auf Ko Lipe erlebten wir das Kontrastprogramm und es war so überfüllt, dass ich am liebsten umgekehrt wäre. Vielleicht vermisste ich auf Koh Tarutao jedoch ein wenig der chillig-verträumten-Cocktail-schlürf-Atmosphäre, die ich von unserer vorherigen Backpackingtour durch Thailand kannte. Beim nächsten Mal würde ich die Insel deswegen eher am Schluss oder zwischendurch einplanen, dann, wenn ich die Nase voll hätte vom touristischen Trubel.

Für alle Naturliebhaber, die nach Ruhe lechzen und vielleicht vorher eine touristischere Ecke bereisen wollen, ist die Insel die perfekte Wahl: Ich stelle euch die einsamen Strände von Koh Tarutao vor und wie ihr bei einer Kanufahrt und einem Besuch der Crocodile Cave in die Natur eintauchen und über sie staunen könnt. Aber erst einmal zur Frage, warum Koh Tarutao überhaupt so ein Geheimtipp bleiben konnte und inwiefern sie sich von anderen Inseln in Thailand unterscheidet.

Fortbewegungsmittel auf Koh Tarutao: Truck, Fahrrad oder die eigenen Füße.

So eine Insel wie Koh Tarutao ist mir vorher noch nicht begegnet: Die kilometerlangen Strände waren nahezu menschenleer! Die tropische Wärme gepaart mit einer leichten Brise vom Meer hüllte mich ein und ich konnte es nicht ganz begreifen, dass ich dieses Paradies die nächsten Tage (fast) allein für mich und meinen Freund erleben würde. Und das in der Hauptsaison. Aber Achtung: es ist seeeehr ruhig hier. Für manch einen vielleicht auch zu still – entscheidet selbst, ob das etwas für euch ist.

Warum Koh Tarutao so eine einsame und ruhige Insel ist

Die Insel gehört zu dem Meeresnationalpark Tarutao, der noch weitere Inseln wie Ko Adang oder Ko Rawi umfasst. Koh Tarutao ist dabei die größte Insel des Nationalparks. Das Gute ist, dass hier einzig und allein der Park die Unterkünfte vermietet. Ansonsten gibt es keine Hotelanlagen auf der Insel. Das ist der Grund, warum der Massentourismus auf Koh Tarutao keinen Einzug gehalten hat. Stattdessen findet man hier einfache Bungalows für überwiegend 2 – 4 Personen, einige wenige Unterkünfte für größere Gruppen oder die Möglichkeit, in einem Zelt zu schlafen.

Unser Bungalow lag am Mo Lae Strand und war vollkommen ausreichend für uns: ein großes Zimmer mit einem Bett, Moskitonetz, Ventilator und ein eigenes Bad dazu. Es war sehr sauber. Nur an die kleinen Krabbelviecher wie Ameisen musste ich mich erst einmal gewöhnen, denn komplett dicht war der süße Bungalow nicht. Aber das störte uns überhaupt nicht. Zumal uns auch nur wenige Schritte vom Meer trennten und sich direkt hinter unserem Bungalow eine Kokosnussplantage befand, die uns ebenfalls den Ausblick versüßte.

Geheimtipp Thailand: Einsame Buchten auf der Insel Koh Tarutao - hier am Mo Lae Strand

Ruhe am Strand von Koh Tarutao. Verhungern wird keiner, aber…

… wer auf der Suche nach vielen Bars und Restaurants ist, wird nicht fündig. Die Strände von Koh Tarutao sind kein Stück verbaut. Nein, hier gibt´s keine Fruchtshakes direkt am Meer und keine Musik im Hintergrund, dafür lange Strände und grüne Pflanzen und Palmen (und leider auch Müll. Mehr dazu weiter unten). Selbstversorgen muss sich aber keiner: An jedem Strand, wo es auch Unterkünfte gibt, ist ein einfaches Restaurant in der Nähe. Das Essen dort war super lecker mit überwiegend thailändischer Küche – nur, stellt euch darauf ein, dass eine Lebensmittel-Lieferung auch mal ausfallen kann. Dann kommt es vor, dass ein Gericht vielleicht nicht serviert werden kann.

Gut zu wissen: Strom gibt es auf der Insel nur abends, ab ca. 18 Uhr bis 22 Uhr!

Auf Entdeckungstour durch den Urwald auf Koh Tarutao

Ruhe beim Wandern: Natur pur statt Touristenattraktionen

Shoppingmeilen, Souvenirläden? Keine Spur davon. Nicht einmal ein Seven-Eleven findet sich hier. Koh Tarutao ist eine dichtbewachsene Insel, schlägt man den Weg ins Innere ein, ist man im Nu auf einer Straße, die durch den Urwald führt, umgeben von meterhohen Bäumen, Lianen, Bambussen und jeder Menge Tropenpflanzen in den sattesten Grüntönen. Es zirpte, surrte und fiepte um uns herum. Neben den bizarren Klängen, die aus dem Urwald drangen, liessen sich hier und da auch mal exotische Tierchen blicken: Affenfamilien spazierten aus dem Wald (Vorsicht! Sie sind gar nicht scheu und können Menschen beklauen – am besten kein offenes Essen mit sich tragen), Schmetterlinge flatterten beschwingt durch die Luft und eine Echse fiel in Totenstarre, als sie vor uns die Straße überqueren wollte.

Tipp: Wer auf Abenteuer steht und mehr Tiere entdecken will: Fragt nach einem Guide, der mit euch den Wald in der Nacht erkundet. Wir haben eine mutige Truppe gesehen, die in die Dunkelheit eintauchte. Ich war irgendwie neidisch. Gleichzeitig ganz schön froh, dass wir Licht hatten, wo wir waren. Bei einer Nachtwanderung wäre mein Herz sicher nicht im Chillmodus geblieben.

Auf einer Wanderung durch den Wald begegneten wir einer Echse die bittere Angst vor uns hatte

Einsame Strände auf Koh Tarutao

Wir waren an 3 Stränden auf der Insel und alle drei waren wie leer gefegt. Wir begegneten nur einigen wenigen Touristen an „unserem“ Strand Mo Lae (1), beim Spaziergang am Ao Son (2) oder am Ao Jak (3):

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Einsame Strände auf Koh Tarutao

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Ao Jak: 6.693933, 99.644966
Ao Malae: 6.662775, 99.628143
Ao Son: 6.631444, 99.616642

Strand 1: Einsame Bucht Mo Lae

Unser Bungalow lag am Mo Lae Strand an der Westküste von Koh Tarutao. Wir waren nur einige Meter vom Wasser entfernt und konnten von unserem Fenster aus zwischen ein paar Bäumen und Palmen aufs glitzernde Meer blicken. Je nachdem ob gerade Flut oder Ebbe herrscht, ist der Strand breiter oder schmaler. Zieht sich das Wasser zurück, wird er sehr weitläufig. Dann treten besonders viele wundersame Ornamente im Sand in Erscheinung, bestehend aus mini-kleinen Sandkugeln, die sich ringförmig um ein Loch im Boden aneinanderreihen: Die Macher dieser kleinen Kunstwerke sind Krebse! Was sie da genau tun (unterirdische Wege buddeln?), weiß ich nicht, es war aber sehr hübsch anzuschauen.

Strand Mo Lae auf Koh Tarutao

Fleissige Krebse buddeln kunstvolle Ornamente

Schwimmen ging hier ganz wunderbar, egal ob bei Ebbe oder Flut. Auch der Einstieg ins Wasser war total angenehm, weil man auf keine Steine oder Korallen achten musste. Ich habe es geliebt, mich in die kleinen Wellen zu legen und mich treiben zu lassen.

Unangenehm: Ab und zu hat es beim Schwimmen auf der Haut gepiekst. Das lag an kleinen Quallen, die aber nicht gefährlich waren. Nicht jeder empfindet die Piekser als störend, das kommt darauf an, wie sensibel man ist.

Die einsame Bucht von Mo Lae auf Koh Tarutao ist bei Ebbe sehr breit

Strand 2: Kilometerlanger Sandstrand Ao Son

Von Mo Lae aus läuft man eine knappe Stunde durch den Wald, um am 1km entfernten Strand Ao Son anzukommen, der ebenso an der Westküste von Koh Tarutao liegt. Hier war es noch einsamer als an der Bucht von Mo Lae. Das Wetter war ein wenig rau und die Atmosphäre etwas mystisch und irreal. In aller Ruhe spazierten wir am Wasser entlang und die einzigen Geschöpfe, die wir wahrnahmen, waren kleine blitzschnelle Krebschen, die nahezu über den Sand schwebten.

Ausflugstipp: Kurz bevor man am Strand ankommt, führt links ein Weg einen Berg hinauf – hier soll man nach einer 1-stündigen Wanderung zu einem kleinen Wasserfall kommen. Das haben wir leider zu spät erfahren. Macht nix. Schaukeln am einsamen Strand war auch schön!

Ao Son - Einsamer Strand auf Koh Tarutao

Ao Son bei Ebbe

Strand Nr. 3: Strahlend weißer Sand am Ao Jak

Ao Jak ist der erste Strand, den man vom Pier erreicht, wenn man auf dieser ruhigen Insel eintrudelt. Von diesem Strand war ich irgendwie ganz besonders angetan. Vielleicht, weil der Sand so hell leuchtete und das Wasser in so vielen Türkis-Nuancen schimmerte? Jedenfalls liebte ich es hier sehr. Und mal wieder waren keine Menschen in Sicht. Kaum zu glauben, dass es wirklich an keinem Fleck der Insel touristisch zugeht. Hoffentlich bleibt Koh Tarutao auch in Zukunft unter den Fittichen des Nationalparks, sonst verwandelt sich dieser paradiesisch geheimnisvolle Ort in die nächste, vielleicht noch schöne, aber überlaufene Insel – wie das eigentlich himmlische Ko Phi Phi, das aber aus allen Nähten platzt.

Ao Jak mit strahlendem Sand und schimmerndem Wasser

Traumstrand auf einer Trauminsel: Ao Jak auf Koh Tarutao

Ein bisschen Action auf der Kanufahrt und in der Crocodile Cave

Den ersten Abend und den darauf folgenden Tag auf Koh Tarutao nutzen wir zum Ankommen auf der Insel, im Urlaub und bei uns. Das war nötig. Schon nach kürzester Zeit fühlten wir uns bei unseren gemütlichen Spaziergängen komplett entschleunigt, bereit für ein bisschen Action am nächsten Tag.

Wir liehen uns ein Kanu aus (Kosten: 500 Baht für 2 Personen/ Tag) und paddelten damit über den Fluss, der sich durch die Insel schlängelt. Wir fuhren an grün bewachsenen Felsformationen vorbei, an dichten Mangrovenwäldern und ich war total euphorisch und etwas irritiert, weil es mir zum ersten Mal gelang, ohne große Anstrengung Kanu zu fahren. Auf unserer schönen Alster in Hamburg muss ich sonst nach 5 Minuten die erste Pause einlegen … Tja, Superkräfte verlieh mir Koh Tarutao aber leider nicht: wir glitten quasi auf dem Wasser, zusammen mit der Flut ins Landesinnere. Deswegen war es so einfach. Das wurde uns allerdings erst nach diesem lustigen Vorfall klar: Auf dem Rückweg, als ich wieder gemütlich links und rechts mein Paddel ins Wasser stach, quälte sich mein Freund ein wenig, der hinter mir saß und rief mir zu, dass er langsam nicht mehr konnte. Aber uns hetzte ja niemand, also war mein Argument, einfach noch chilliger weiterzufahren. Das Problem war, dass ich nur nach vorne schaute – als ich zur Seite blickte, stellte ich fest, dass wir nicht einen Millimeter nach vorne kamen und langsam auf das offene Meer hinaustrieben! Oha. Plötzlich musste ich wirklich powern, diesmal schwammen wir offensichtlich gegen den Strom. Es war sehr anstrengend, aber schließlich haben wir es zum Ufer geschafft und ich lachte mich schlapp über meine kleinen Puddingärmchen.

Ein Highlight: Unbedingt Kanufahren

Das kraftvolle Paddeln am Ende unserer Kanufahrt war nicht das einzige Erlebnis für mich. Zuvor besichtigten wir die Crocodile Cave, eine Höhle mit Stalagmiten und Stalaktiten, die wir nach ungefähr 30 Minuten auf dem Fluss erreichten. Beim Kanuverleih wurde uns der Weg dorthin gut beschrieben: einfach dreimal nach rechts fahren, bei jeder möglichen Gabelung.

Als wir an dem Steg nahe der Crocodile Cave ankamen, führten uns ein paar Stufen zum Höhleneingang, der zu unserer Überraschung mit Wasser geflutet war. Die Decke der Höhle hing sehr tief. Grundsätzlich sind mir Höhlen nicht ganz geheuer, und das Innere dieser Höhle konnte nur betreten werden, indem man sich auf einem Floß an einem im Wasser treibenden Seil entlang zog. Duckend, bestückt mit nur einer Stirnleuchte, in sonst vollkommener Dunkelheit. Und über uns, zur Krönung: Fledermäuse, die, gestört durch unser Licht, hier und da mal an unseren Köpfen vorbei rauschten. Mein Herz schlug mir bis zum Hals. Wir waren zu zweit auf diesem Floß und ich fragte mich, warum wir nur eine Stirnleuchte ausgeliehen hatten!? Nachdem wir uns etwa 150 Meter zum anderen Ende der Höhle durch das Wasser zogen, kamen wir an einem Steg an, wo wir unser Floß wieder verlassen konnten. Alles war gut gegangen. Wir betraten den großen Innenraum der Tropfsteinhöhle, der komplett in Dunkelheit getaucht war. Aber die Stirnlampe warf genügend Licht auf die beeindruckenden Gesteins- und Kalkformationen. Ich war stolz, dass ich meine Ängste überwunden hatte, ansonsten hätte ich die riesigen Stalagmiten und Stalaktiten nicht zu Gesicht bekommen.

Stalaktiten in der Crocodile Cave

Zur Crocodile Cave: Übrigens, die Crocodile Cave heißt nur so – Krokodile gibt es hier nicht, wobei sie sich früher wohl gerne in der kühlen Höhle aufhielten. Noch ein paar Infos:

  • Der Eintritt ist frei, wenn man die Höhle auf eigene Faust betritt.
  • Wer sich den Besuch nicht allein zutraut, kann vorher einen Guide buchen.
  • Die Kanus, auf denen man zur Höhle gelangt, können vorne am Hauptpier von Koh Tarutao ausgeliehen werden (500 Baht pro Kanu/ Tag). Die Flöße, auf denen man sich durch die Höhle zieht, sind kostenlos.
  • Fragt, wann ihr am besten hin paddeln könnt – abhängig von der Flut und Ebbe wird es einfacher oder schwieriger sein. Wir haben die Kanutour vormittags gegen 11:00 Uhr gestartet.

Geheimtipp Koh Tarutao: Crocodile Cave erkunden

Mit dem Floss durch die Crocodile Cave

Nationalpark und Müll – passt das zusammen?

Kaum setzten wir unseren ersten Fuß auf diese Insel, vernahmen wir sofort diese Gelassenheit, die hier leise durch die Lüfte tänzelte. Auf Koh Tarutao war es ganz anders als am Partystrand von Koh Phangan oder Ko Phi Phi, die Insel war so verlassen und schien noch vollkommen intakt zu sein. Dann spazierten wir am Strand entlang und entdeckten schockiert, was es heißt, wenn die Natur „unberührt“ bleibt: An den Ufern der Strände lag zuhauf Plastikmüll rum! Unsere Laune sank in den tiefsten Boden und wir konnten es kaum fassen, dass es in einem Nationalpark so aussehen konnte. Am Anfang dachten wir, dass der Müll dort von den Park-Mitarbeitern achtlos entsorgt wird. Die Wahrheit ist: Der meiste Plastikmüll wird vom Meer angespült oder von Touristen liegen gelassen. Und weil hier keine hippen Bars vorzufinden sind, die anderswo dafür sorgen, dass die Gäste ihre Cocktails ohne benachbarte Müllberge zu sich nehmen, bleibt der Müll auf Koh Tarutao leider liegen. Es war so traurig, zu sehen, wie wir Menschen durch unsere Lebensweise und unseren Konsum, die Umwelt verschmutzen. „Aus den Augen, aus dem Sinn“ – gilt hier nicht, stattdessen wurde es uns umso bewusster, welche Ausmaße unsere Art zu leben mit sich bringt. Das gibt zu denken und spornt an, zu handeln, angefangen bei den kleinen Dingen (z.B. beim Seven-Eleven nicht jedes mal eine neue Plastiktüte mitzunehmen, erst recht nicht für jedes einzelne Produkt.)

Umweltverschmutzung gibt es leider auch im Nationalpark Koh Tarutao

Anfahrt und praktische Tipps für Koh Tarutao

Was ihr sonst noch zu dieser traumhaft ruhigen Insel ohne Touris wissen solltet:

  • Hotels auf Koh Tarutao: Die Bungalows kann man online über den Nationalpark reservieren (Kosten: 600 bis 800 Baht für ein Bungalow).
  • Strom auf Koh Tarutao: Strom gibt es nur von ca. 18h bis 22h
  • Restaurants: Es gibt keine große Restaurantauswahl am Strand, lediglich eins in der Nähe jeder Bungalowanlage. Geöffnet hatte unser Restaurant beim Mo Lae Strand morgens bis ca. 10:00h und abends von 18h bis 22h.
  • Fortbewegungsmittel: Es gibt kein Taxi und keine Tuk-Tuks. Es pendelt aber von Zeit zu Zeit ein Truck vom Hauptpier zu den Stränden – einfach nach den Uhrzeiten fragen. Es gibt auch Fahrräder zum Ausleihen (Das kann anstrengend werden, die Insel ist hügelig). Wir waren meist zu Fuß unterwegs oder fuhren hinten auf dem Truck mit.
  • Anreise nach Koh Tarutao:
  1. Bangkok nach Hat Yai mit dem Nachtzug (Dauer: 18 Std, Kosten im Schlafwagon: 800 – 1.000 Baht pro Person)
  2. Hat Yai Bahnhof zum Hat Yai Bus Bahnhof mit dem Taxi (Dauer: 10 Minuten, Kosten: ca. 100 Baht)
  3. Hat Yai Busbahnhof zum Hafen von Pak Bara mit dem Mini-Van (Dauer: 2 Std, Kosten: 150 Baht pro Person)
  4. Pak Bara nach Koh Tarutao mit dem Speedboat (Dauer: 30 Minuten, Kosten: ca. 400 Baht pro Person)

Hey, Koh Tarutao, danke dir für die verträumte Zeit … und sorry, dass ich mich erst auf den zweiten Blick verliebte

Sonnenuntergang auf Koh Tarutao

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4 Kommentare

  1. Okay, das sieht tatsächlich einsam aus – da muss man schon wissen, wie man sich selbst beschäftigt ;-)

    Das Müllproblem ist leider ein Jammer. Wie wir auf den Perhentians erlebt haben, bewirkt die Anwesenheit von Touristen nur, dass der Müll vom Strand drei Meter weit ins Hinterland geworfen wird :(

    • Hi Romeo! Vielleicht wäre eine Aufräumaktion eine Beschäftigungsmaßnahme :) Wir waren drei Tage vor Ort und haben leider überhaupt nicht mitbekommen, dass der Müll vom Strand entsorgt wurde. Das wäre wahrscheinlich eine Sisyphusarbeit und vielleicht fehlen dazu auch die Gelder. Auf Ko Lipe konnten wir immerhin Eigeninitiativen beobachten, da gab es einen Cleaning-Monday oder ähnliches für Touristen. Wir selbst haben auch Müll aus dem Meer gefischt – aber der erste Schritte wäre wohl, weniger Müll zu produzieren.

      Lieber Gruß, Elisa

  2. Hi hi, klingt vielversprechend ruhig. Kann es sein das der Park bis zum 15.11 geschlossen ist? Leider funktioniert der Link zur Reservierung nicht mehr und unter der original URL werde ich bzgl. Reservierung nicht fündig. Wir sind übrigens gerade auf Lanta und genießen deine Tipps. Lg, sven

    • Hi Sven! Cool, Ko Lanta <3 Auf Ko Tarutao hätte ich auch Lust :) Leider weiß ich nicht, ob der Park zwischenzeitlich geschlossen wird, auf der Seite steht,soweit Babelfisch Recht hat :)) dass das Buchungssystem derzeit nicht funktioniert.. Vielleicht könnt ihr da ja anrufen? Tel. von der Zentrale für Nationalparks in Thailand (auf der Website gesehen http://portal.dnp.go.th) 0 – 2561 – 0777 (+ Vorwahl für Thailand). Viel Glück! LG Elisa

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