Die schönsten Strände an der Ostküste Sardiniens

Die schönsten Strände an der Ostküste Sardiniens findet ihr zwischen Olbia und Orosei. Gratis dazu: Karibik-Flair im Mittelmeer.

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Karte: Die schönsten Strände an der Ostküste Sardiniens

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Die schönsten Strände an der Ostküste Sardiniens

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Platz 1: Strand bei Lu Impostu: 40.811779, 9.688439
Platz 1: Strand bei Porto Istana: 40.891521, 9.615011
Platz 2: Naturpark Biderossa, Strand Berchida: 40.479206, 9.810276
Platz 3: Die Buchten im Golf von Orosei: 40.250000, 9.683333
Platz 4: Strände bei Budoni: 40.703939, 9.705294

 

Platz 1: Die schönsten Strände liegen zwischen Olbia und San Teodoro

Ein kleines Stück Paradies fanden wir gleich zu Beginn unserer Reise zwischen Olbia und San Teodoro – ganz im Nordosten der Insel – und das war gar nicht geplant (so viel zum Thema, inwieweit uns Print-Reiseführer eigentlich weiterhelfen). Eigentlich waren wir nämlich unterwegs zum Strand „La Cinta“. Dieser wurde überall als schönster Strand Sardiniens angepriesen (und deshalb ist er wohl auch so vollkommen touristenüberlaufen und gar nicht mehr idyllisch). Doch wir bogen auf der Küstenstraße zu früh links ab und fuhren geradewegs auf das Feriendorf Lu Impostu zu – zum Glück!

Nach kurzer Verwirrung (wir wussten ja nicht, dass wir nicht beim La Cinta Strand waren) bogen wir im Zentrum des Örtchens nach rechts ab und wuselten uns bis zu einem Parkplatz durch hinter dem wir den Strand La Cinta vermuteten. Und ja, wir haben auch einen Blick auf den Strand werfen können – er liegt nämlich am anderen Ende der Bucht, ungefähr 2 km südlich -, doch was uns unter unseren Füßen erwartete, war viiiiiel besser: Ein menschenleerer Strandabschnitt, weißer Pulversand, glasklares, seichtes und wunderbar warmes Wasser mit kleinen Felsen. Ein Traum!

Ein paar Stunden später fuhren wir genau an die entgegengesetzte Küste von Lu Impostu und erhielten von einer kleinen Anhöhe aus, die als Parkplatz diente, einen sagenhaften Ausblick auf eine weiße Strandbucht, türkis schillerndes Wasser und die Insel „Isola Rossa“ im Hintergrund. So etwas habe ich bis dahin noch nicht im Mittelmeerraum gesehen und wurde schlichtweg umgehauen von der Karibik-Atmosphäre, nur wenige Flugstunden von Deutschland entfernt.

Schönster Strand an der Ostküste Sardiniens: Bucht bei San Teodoro

Schönster Strand an der Ostküste Sardiniens: Bucht bei San Teodoro

Und generell: Alle Strände rund um die Isola Rossa sind wundervoll. Wir fuhren am letzten Tag unserer Ostküsten-Tour noch einmal Richtung Olbia, an die andere Seite der Isola Rossa (abbiegen Richtung Porto Instana) und bekamen zum hundertsten Mal auf unserer Reise Herzklopfen! Nördlich der kleinen Felsinsel ist das Wasser genauso klar, der Strand genauso weiß und die Kulisse mit der Isola Molara im Hintergrund genauso postkartentauglich.

Doch das waren nur einige der schönsten Strände, die euch auf dem gesamten Weg nach San Teodoro erwarten könnten: Denn hier löst wirklich eine schöne Badebucht die andere ab. Euch jetzt die Namen oder genauen Koordinaten zu nennen, wäre schwierig – oft haben die Strandabschnitte nämlich gar keine Bezeichnung. Nehmt euch am besten ein oder zwei Tage Zeit, um die Gegend zu erkunden, und fahrt in unterschiedlichen Abständen an die Küste heran. Das ist übrigens auch wieder ein Insidertipp: In vielen Reiseführern steht nämlich, dass San Teodoro und Olbia sehr touristisch sind – völlig außer Acht gelassen werden dabei jedoch die wunderschönen Strände, die eben (teilweise) so gar nicht touristisch sind.

Platz 2: Naturpark Biderosa inklusive Traumstrand Berchida

Schönste Strände Sardiniens im Naturpark Biderossa-Strand Berchida

Der Naturpark Biderosa ist leider nicht so leicht zu finden und in vielen Reiseführern nicht „ausgeschildert“. Den Strand Berchida, ganz am Anfang des Naturparks, erreicht man noch ganz gut – mitten im Nirgendwo geht eine kleine Schotterstraße ab – ein kleines Schild weist den Weg. Also Augen auf im Straßenverkehr! Auf der Hälfte des Weges findet ihr das urige Agritorismo Su Meriacru (unbedingt hier essen!), von dort aus sind es nochmal 2 km bis wir den Parkplatz zum Strand erreichten. Die Tour ist schon an sich ein Vergüngen, mutet ein wenig wie Safari an, Kakteen an den Hängen, die typischen sardischen Felsen im Hintergrund. Und die Hauptsache: Der Strand Berchida selbst ist einfach göttlich: Wenige Touristen, weißer Pulversand, wie immer glasklares Wasser und Natur pur (klar, ist ja auch ein Naturschutzgebiet). Wenn ihr die Muße habt, könnt ihr weiter Richtung Süden spazieren und kommt so zu menschenleeren Strandabschnitten. Von hier aus erstreckt sich der Naturpark kilometerweit. Mit dem Auto ist er kaum zu erreichen, da nur wenige Autos in diesen Teilen der Küste zugelassen werden. Deshalb könnt ihr auf jeden Fall einen Tag einplanen, die Gegend zu erkunden – es lohnt sich!

Platz 3: Die kleinen Buchten im Golf von Orosei

Nur mit einem Boot sind diese wunderhübschen Naturschönheiten zu erreichen: Der Golf von Orosei liegt zwischen Orosei und Arbatax, mitten im Mittelmeer und erstreckt sich über 30 km entlang der Gebirgskette Supramonte. Er ist somit von steilen Klippen umgeben, die immer mal wieder durch kleine Buchten unterbrochen werden. Diese sind wunderschön, bestehen aus weißen Kieselsteinen und geben den Blick frei auf türkisblaues, glasklares Wasser. Eigentlich unglaublich romantisch, wären da nicht die ganzen Touristen, die das leider genauso sehen. Deshalb empfehle ich euch, ein kleines Boot zu mieten und euren Reiseführer zu bitten, die weniger bekannten Buchten anzufahren.

Bootstour durch den Golf von Orosei-Ostküste Sardinien

Sonst wird es in der Hochsaison sicher schwer, ein kleines Fleckchen Strand zu ergattern, das nur euch allein gehört. Wir machten den Fehler, eine Tour in Orosei zu buchen und wurden mit ca. 100 weiteren Touristen an die beliebtesten Strände gekarrt: Cala Luna und Cala Sisine. Trotzdem genossen wir den Anblick sehr, planschten durch die Gegend und ließen uns die heiße Sonne auf den Bauch scheinen (irgendwie war es hier wirklich viel heißer als auf dem Rest der Insel). Ein wenig neidisch waren wir dann auf die vielen kleinen Boote, die weit vor den Buchten ihren Anker fallen ließen und in ihrer kleinen Gruppen den Ausblick genießen konnten. Aber hey: Wenn ihr auf Animation und Remmidemmi steht, ist so eine große Tour gar nicht mal so schlecht. Es gab eine Show, viele nette Leute zum Kennenlernen und am Ende sogar Sangria for free.

Platz 4: Die Pinienstrände rund um Budoni

Pinienstrände bei Budoni-Ostküste Sardinien

Nicht ganz so überlaufen sind die schönen weißen Sandstrände rund um Budoni. Auch hier findet ihr wieder wunderbar klares und seichtes Wasser zum Schwimmen. Das Besondere an dieser Region sind die Pinien, die überall am Strand stehen.


Praktische Tipps:

Klima Sardinien im September

Wir waren Anfang September für 5 Tage auf Sardinien. Das Klima war super-angenehm (durchschnittlich 24 Grad), das Mittelmeer noch schön warm, sodass man immer ohne Fröstel-Anfälle ins Meer hüpfen konnte. Leider hat es ab und an geregnet und war bewölkt – aber das war aufgrund der tollen Wassertemperaturen gar kein Problem (und ich steh sonst eigentlich auf 30 Grad +)! Den kleinen Sonnenbrand haben wir uns leider trotzdem geholt.

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Meine liebsten Unterkünfte

Alle Tipps zu den Unterkünften auf unserer Sardinien-Reise findet ihr in folgendem Artikel: Günstige Hotels an der Ostküste Sardiniens.

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Mehr Artikel zur Ostküste Sardiniens:

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Kategorie Sardinien, Traumstrände

Ich bin chronisch ferndurstig, lasse mich gern treiben, und liebe es, ein Land langsam und intensiv zu bereisen - und das Glücksgefühl, das ich habe, wenn ein Ort mich in seinen Bann zieht. Seit Dezember 2016 heißt es: Vollzeitreisen. Ich habe meinen Traum in die Tat umgesetzt und befinde mich auf großer Reise mit meinem Freund.

2 Kommentare

  1. Was für ein toller Reisebericht. Wir fliegen im Sommer nach Sardinien und nun fällt uns die Planung wesentlicher einfacher! ;-)
    Wir hoffen, dass die Insel nicht alt zu überfüllt sein wird, da wir leider nur im August fliegen können. :-)

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