Weltreise: Unsere ersten Ziele – und einige Worte, die mir am Herzen liegen

Über ein Jahr voller Träumereien, Zweifel, Ungeduld, Glücksgefühle, Panik, … sind in 2 Tagen vorbei. Wir reisen los, um die Welt, ohne Enddatum. Endlich. Heute möchte ich euch unsere ersten beiden Weltreise-Ziele verraten, und ein paar Worte verlieren, die mir wichtig sind – und Ferndurst betreffen.

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Manchmal stand die Zeit still, es ging nichts voran. Die Tage verstrichen und doch wieder nicht. So viel stand bevor, Organisatorisches, Abschiede, Ungewissheit. Dazwischen Funken eines Traums, wir mitten in der Natur, unfassbare Ausblicke, türkises Wasser, Zehen im Sand, ein warmer Luftzug auf der Haut. Freiheit, Freude, Leichtigkeit.

Sonnenuntergang am Rilkeweg in Sistiana

Die Weltreise hat mich in den letzten Wochen und Monaten in Beschlag genommen, nicht nur in punkto To-Do Liste, sondern auch gedanklich. So eine Entscheidung, die weit reichende Veränderungen mit sich bringt, birgt Höhen und Tiefen, es geht rauf und wieder runter, auf und ab … (darüber habe ich hier schon gebloggt).

Jetzt sind es nur noch 2 Tage, bis wir die Rucksäcke überwerfen und endlich wieder Tropenboden unter den Füßen haben. Ein unglaubliches Gefühl, unwirklich. Ich kann es nicht fassen. Mein Herz klopft, alles kribbelt. Das innere Blumenpflücken hat mich erfasst. Alles fühlt sich schwerelos an, so richtig.

Doch besonders einen Gedanken möchte ich heute gern mit euch teilen, der mir in den vergangen Monaten immer wieder in den Kopf kam:

„Wie werde ich während der Reise mit Ferndurst weitermachen?“

Ich muss gestehen, dass ich ziemlich viel Druck verspürt habe, denn prinzipiell eignet sich eine Weltreise natürlich wunderbar, um einen Blog weiter auszubauen, neue Formate zu entwickeln, sich auszutoben, ihn zu professionalisieren, … Das stimmt, und irgendwie auch nicht.

Sind wir hier in Müssen?

Es war immer mein Plan, auf der Reise möglichst viel zu bloggen. Doch Pläne, Wünsche, die man vor Monaten gemacht hat, verändern sich, so wie man sich selbst verändert.

Wenn ich ganz ehrlich zu mir selbst bin, dann wünsche ich mir von dieser Reise maximale Freiheit, ganz ohne fixen Plan. Ich möchte viel mehr auf mein Gefühl hören und mich von meiner Intuition treiben lassen, Neues ausprobieren, mir Zeit für alles und jeden nehmen, mich engagieren, versacken, nicht zu viel an Morgen denken, Gedanken freien Lauf lassen.

Und das geht am Ende nur, wenn ich mir den Druck nehme, an jedem Ort möglichst viele Insidertipps zu sammeln, das beste Foto zu schießen, die tollste Route herauszufinden, über alle tollen Plätze Berichte zu schreiben, einfach regelmäßig etwas posten zu „müssen“, …

Gedanken, Gedanken.

Gedanken, Gedanken.

Was heißt das konkret?

Ich weiß nicht, wie oft ich via Newsletter, Social Media und Blog von mir hören lasse. (Natürlich macht Elisa so weiter wie gehabt.)

Werde ich total inspiriert sein? Zieht es mich sofort an den Laptop, um meine Eindrücke in Texte, Videos, Fotos … fließen zu lassen? Oder möchte ich das Erlebte in Ruhe sacken lassen, einfach nur in mein analoges Notizheftchen kritzeln? Oder geht auch beides, gar nichts, eröffnen sich ganz andere, neue Wege? Ich weiß es nicht. Und ich werde es wohl erst wissen, wenn ich vor Ort bin.

Ich schreibe das heute für euch auf, weil es sich für mich nicht richtig anfühlt, ganz viel zu versprechen, was ich vielleicht nicht halten kann. So bleibt alles eine große Überraschungstüte – für euch wie für mich. ;-) Ich freue mich natürlich weiterhin über eure E-Mails, Kommentare und gern auch Tipps für unsere Reise. Es ist toll, so viele liebe Leser zu haben! Und jetzt möchte ich euch noch die ersten beiden Ziele unserer Weltreise verraten:

Die erste Etappe der Weltreise: Holaaaa, Mexiko!

Während ich diese Worte schreibe, bin ich so aufgeregt, wie ein Kind an Weihnachten. Es geht wirklich nach Mexiko, nur noch 2 Mal schlafen! Dann landen wir auf der Halbinsel Yucatan, in Cancun, steigen aus dem Flieger, spüren die Tropenwand aus Feuchtigkeit und Hitze … Wie verrückt ist das denn?! :)

Warum Yucatan?

Schon in diesem Artikel über Lieblings-Reiseziele und Weltreise-Routen schwärmte ich von einer kleinen Insel mitten im karibischen Meer und dem Golf von Mexiko: Isla Holbox. Schuld an meinem Schmetterlingschaos ist Ute vom Blog Bravebird, ihre Berichte haben mir den letzten Rest in punkto Fernweh gegeben. Inzwischen habe ich auch ein paar negativere Beiträge über die kleine Backpacker-Insel gelesen, was mich nicht davon abgeschreckt hat, dieses Fleckchen Erde gerade am Anfang der großen Reise meine volle Aufmerksamkeit zu schenken. Chillung pur!

Da wir drei Wochen auf der Halbinsel Yucatan verbringen, wollen wir auch noch ein bisschen mehr vom Land sehen und liebäugeln mit:

  • Dem Städtchen Valladolid (Maya Ruine Ek Balam)
  • Tulum am karibischen Meer und seiner Umgebung (Cenotes, Maya-Stätte am Meer)
  • dem Lagunendorf Bacalar, See der 7 Farben

Habt ihr noch schöne Tipps für mich? Darüber freue ich mich wahnsinnig!

Ja und dann kommt es, das eigentliche Abenteuer, die Reise, die mit einem One-Way-Ticket beginnt und irgendwann endet. Vielleicht. Nachdem es über die Feiertage nach Deutschland geht, heißt es dann ENDLICH:

Thailaaaand, mon amour!

In meinem Bauch flattert es wie verrückt, wenn ich an dieses Land in Südostasien denke, das mir vor knapp 2 Jahren mein Herz raubte und ausschlaggebend für meinen Weltreisewunsch war.

Das schönste Wasser und der schönste Strand: Koh Poda, Paradies in Thailand

In knapp fünf Wochen werden wir auf thailändischem Boden stehen, in dem gleichen Hotel, in dem damals alles begann und leider viel zu früh endete. Dann wollen wir erst einmal in den Norden reisen, gegen Ende des Monats in Pai einen Yoga Retreat machen … Alles weitere ist offen. Pjuh! Unfassbar.

Und nun packe ich zum hundertsten Mal meinen Rucksack ein und wieder aus, räume die Bude aus, treffe mich mit meinen Liebsten und bastel mir meinen eigenen kleinen Reiseführer. Ich wünsche euch eine tolle Zeit. Bis ganz bald!! Sina

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Kategorie Gedanken, Weltreise-Blog

Ich bin chronisch ferndurstig, lasse mich gern treiben, und liebe es, ein Land langsam und intensiv zu bereisen – und das Glücksgefühl, das ich habe, wenn ein Ort mich in seinen Bann zieht. Seit Dezember 2016 heißt es: Vollzeitreisen. Ich habe meinen Traum in die Tat umgesetzt und bin mit meinem Freund auf Weltreise gegangen. Jetzt lebe und arbeite ich überall auf der Welt, aber am liebsten in Hamburch, Bali und Thailand. :) Mein neuer Blog: www.soulflake.de mit Texten über die Freiheit, mehr wir selbst zu sein. Mein erstes E-Book: www.blog-wings.de (Blog erstellen leicht gemacht)

7 Kommentare

  1. Ahhh wie fein – endlich geht es los :)
    Ich wünsche Dir eine unglaublich fantastische Weltreise und dass du auf dein Gefühl hören kannst und die maximale Freiheit spürst. Lass alles auf dich zukommen und alles wird seinen Weg finden!
    Natürlich hoffe ich, dass ein paar Reiseberichte folgen – aber wenn nicht, dann ist es auch gut (denn ich kann verstehen, wenn du absolute Freiheit haben willst).
    Danke, dass du so ehrlich warst und genieße deine Reise!
    Liebe Grüße aus dem Wunderland
    Dori

    • Daaaanke für deinen lieben Kommentar. Wir werden sehen, was kommt. Gerade genießen wir einfach nur dieses wunderbare Holbox. :))

  2. Ich bin immer wieder fasziniert, wie es manche Leute schaffen, während einer Weltreise andauernd neue Blogartikel rauszuhauen. Den Vorgänger unseres Blogs hatten wir vor vier Jahren auch für unsere Weltreise gestartet, damals haben wir aber nur für Familie und Freunde ein Tagebuch geschrieben – ohne Fotos bearbeiten oder Tipps raussuchen. Und das war uns schon fast zu viel…

    Genießt die Zeit und lasst euch nicht stressen :)

    • Lieber Romeo, danke für deine Worte! Sehen wir genauso. Mal schauen, vielleicht überkommt uns ja noch das Schreibfieber. :-) Paradiesische Grüße aus Holbox

  3. Nach Mexiko nun Thailand. Das alles nur mit einem Rucksack auf dem Rücken.
    Da brauchen andere einen ganzen 40 Tonner voller Klamotten…Lol
    Das ist schon toll. Bin echt gespannt über eure Eindrücke.
    Nun wünsche ich euch erst mal viel Spaß und vor allem Gesundheit!!!

  4. Hey, erstmal Riesenlob an euch, euer Blog ist super und hat mir bei der Planung eines kleinen, aber feinen Amsterdam-Trips supergut geholfen :-)
    Jetzt bin ich darauf gestoßen, dass du mit deinem Freund diese geniale Weltreise unternimmst. Wahnsinnig mutig und bestimmt unglaublich eindrucksvoll, da wird man doch auch glatt ferndurstig, dem trüben norddeutschen Schietwetter zu entfliehen :‘-)
    Mir kam jetzt beim Lesen eures Weges und der Planung zur Weltreise der Gedanke und auch die Frage, wie ihr die Reise finanziell angeht. Habt ihr euch, sagen wir mal ein „Polster“ angespart, arbeitet ihr auch im Urlaub immer sporadisch oder sucht ihr euch bereits von vornherein Ziele, die günstiger zu erreichen sind? Wäre cool, wenn du einer Unwissenden Auskunft erteilen kannst oder wenn du mal etwas über die finanzielle Planung so einer großen Reise posten könntest. :-)
    Freue mich auf Feedback und wünsche euch noch viel Spaß bei eurer Reise: :-D
    LG, Bekka

    • Hey Bekka, danke für deinen lieben Kommentar. In der Tat haben mich das schon einige gefragt, vielleicht mach ich einen eigenen Beitrag draus. :) Aber erst einmal eine Kurzfassung: Ja, wir haben uns in ca. 1,5 Jahren ein Polster angespart, haben alles Unnötige auf dem Flohmarkt verkauft, sind nicht mehr shoppen gegangen und haben auch auf sonstige Anschaffungen verzichtet. Außerdem waren wir im Oktober 2015 das letzte Mal in den Tropen und haben dann mind. ein Jahr sehr auf das Reisebudget geachtet, nur kleinere Trips, nach Schottland, Amsterdam und Kroatien … Außerdem haben wir unsere Wohnung untervermietet, alle nicht notwendigen Versicherungen gekündigt und noch die letzten Dinge bei eBay-Kleinanzeigen verkauft. Ja, und jetzt haben wir unsere Reise in Mexiko und Thailand gestartet – hier ist es sehr günstig, in Thailand zahlen wir ca. 25€ pro Tag pro Person (inkl. Transport und Unterkunft). Ich hoffe, ich konnte dir damit schon einmal ein bisschen weiterhelfen. Es ist auf jeden Fall total machbar, wir haben auch nicht auf das eine oder andere Glas Vino mit Freunden verzichtet. Man muss einfach anfangen und sich v. a. einen Dauerauftrag auf ein Sparkonto einrichten, wenn man nicht so der Sparfuchs ist. :)

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