Sansibar-Rundreise! Reiseplanung und praktische Tipps

Im Oktober ging es für mich auf Sansibar-Rundreise, 2 wunderbare Wochen lang. Hier lasse ich euch an meiner Reiseplanung teilhaben: Von der besten Reisezeit, über Visum, Impfungen, Flüge, Sicherheit … Ab geht´s!

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Sansibar Rundreise - Tipps zur Planung

Ich liebe es, wochenlang für eine Reise zu recherchieren, mir bei Instagram Bilder anzuschauen, einen guten Reiseführer durchzustöbern, Blogs zu lesen, AirBnBs und Guesthouses auszuchecken … Auch mit der Planung meiner Sansibar-Rundreise habe ich mich lange beschäftigt und möchte euch alle meine Tipps und Ideen natürlich nicht vorenthalten. Vielleicht spukt euch das Paradiesinselchen Sansibar vor der Küste Tansanias ja auch schon im Kopf herum?

Inhalt dieses Artikels:

  1. Warum nach Sansibar reisen?
  2. Die beste Reisezeit für Sansibar
  3. Flüge für Sansibar buchen
  4. Sansibar-Reiseführer und Infos aus dem Internet
  5. Backpacking-Route für die Sansibar-Rundreise
  6. Unterkünfte auf Sansibar – Empfehlungen
  7. Visum für Sansibar
  8. Impfungen für Sansibar
  9. Sicherheit auf Sansibar
  10. Geld, ATMs und Währung – Geld abheben auf Sansibar
  11. Sansibar-Tagestouren
  12. Packliste für Sansibar
  13. Budget: Wie viel Geld brauche ich für eine Sansibar-Rundreise?

Reiseplanung Sansibar Rundreise – meine ersten Schritte in Richtung Paradies

1. Sich für Sansibar als Reiseziel entscheiden

Warum nach Sansibar? Jut, diese Frage war sehr schnell beantwortet. Wieso? Na, weil Sansibar einfach traumhaft sein muss und ich die Insel schon lang auf dem Zettel hatte: weißeste Strände, türkises Wasser, eine Hauptstadt (Stone Town) mit Sultanspalästen und engen, verwinkelten Gassen, würziges Essen mit indischen und arabischen Einflüssen, bunte, intakte Korallenriffe, Nationalparks, traumhafte Sonnenuntergänge, freundliche Menschen …

Und im Nachhinein kann ich sagen: OMG war das wundervoll auf Sansibar!!! Hier findet ihr schon einen ersten kurzen Bericht über meinen Abschied von Sansibar inklusive einiger Impressionen.

Ich weiß nicht, wo ich anfangen oder aufhören soll. Eine Kollegin, eine gute Freundin und ein Freund meines Bruders waren auch schon auf der kleinen afrikanischen Insel. Von ihnen habe ich mir jede Menge Insidertipps für meine Sansibar-Rundreise geholt, die ich natürlich in den nächsten Wochen an euch weitergebe.

Fakt ist: Mein Herz klopft wie wild, wenn ich daran denke, das erste Mal meine Füße in den feinen Sand zu stecken, die Tropenwärme einzuatmen und dann in das funkelnde Meer zu hüpfen; die Insel und die Menschen kennen zu lernen, etwas von ihrer Kultur mitzubekommen und vielleicht auch ein wenig „Hakuna Matata“ mit nach Hause zu nehmen … (Nachtrag: Das alles hat geklappt, und war noch viel schöner, als ich es mir je hätte vorstellen können. Alle Sansibar-Artikel auf Ferndurst)

Sansibar Reiseplanung - praktische Tipps - Mnemba Island

Eine Bootsfahrt, die ist lustig … Ab zum Mnemba Atoll!

2. Die beste Reisezeit für Sansibar

Wann ist die beste Reisezeit für eine Sansibar-Reise? Sansibar ist eigentlich ein Archipel, das aus mehreren Inseln besteht. Die Hauptinsel Unguja wird stellvertretend auch Sansibar genannt. Durch die Nähe zum Äquator herrscht hier tropisches Klima. Dieses wird durch den Wechsel der Monsune beeinflusst – es gibt zwei Regenzeiten: Von Ende März bis Ende Mai regnet es am häufigsten. Es soll aber nicht den ganzen Tag regnen, sondern nur ein paar Mal pro Tag – dafür aber sehr heftig. Im November und Dezember kommt die zweite Regenzeit, die aber weniger stark ausfällt.

Die Durchschnittstemperaturen liegen zwischen 25 und 28 Grad, das ganze Jahr. Am „kühlsten“ ist es von Juni bis August, da werden es maximal 30 Grad. Muss man also aufpassen, dass man nicht erfriert. Die restlichen Monate steigt das Thermometer weit über die dreißig-Grad-Marke. Nachts kann es sich auf 20 Grad abkühlen, aber eher in den oben genannten „kälteren“ Monaten.

Das alles macht es natürlich relativ einfach, eine gute Reisezeit für seine Sansibar-Rundreise auszuwählen. Wir haben uns für den Oktober als beste Reisezeit entschieden: Da beginnt in Deutschland gerade der Herbst und auf Sansibar herrscht die schönste Zeit des Jahres. Juchu!

Wie sich herausstellte, ist im Oktober auf Sansibar schon Nebensaison und es waren kaum Touristen auf der Insel. Idylle pur. Wir hatten oft den ganzen weißen Sandstrand für uns und konnten so richtig abschalten. Bis auf 3 Tage hatten wir immer strahlenden Sonnenschein. Und ehrlich gesagt waren mir die Wolken bei den Temperaturen auch ganz lieb. Ich empfehle euch also den Oktober als beste Reisezeit für eine Sansibar-Rundreise.

Am Strand von Nungwi an der Ostseite - Rundreise Sansibar

3. Flüge nach Sansibar buchen

Wo findet man günstige Flüge nach Sansibar? Hinter diesen Punkt konnten wir sehr schnell einen Haken setzen, da die Flüge sehr günstig waren. Recherchiert haben wir auf skyscanner.de – wie immer – und knapp unter 500 Euro für den Flug via Amsterdam und Nairobi gezahlt (denkt an eine Gelfieberimpfung, wenn ihr in Afrika umsteigt). Für Hin- und Rückflug am Wochenende ist das ein echter Knaller-Preis. Geflogen sind wir mit Kenya Airways. Der Flug war sehr komfortabel und dank meines tollen aufblasbaren Nackenhörnchens konnte ich sogar ein paar Stunden schlafen.

4. Sansibar-Reiseführer und Infos aus dem Internet

Ehrlich gesagt war ich von meiner ersten Recherche sehr enttäuscht. Ich habe den Stefan Lose-Reiseführer bestellt, da ich mit diesem für Thailands Süden sehr zufrieden war. Leider gibt es kaum Reiseführer, die sich nur auf Sansibar konzentrieren und auch der Lose ist auf ganz Tansania ausgerichtet.

Sansibar Reiseführer Empfehlung

Vor allem aber hat mich dieser Reiseführer nach dem ersten Lesen eher wütend als fröhlich gemacht. Die meisten Beschreibungen der Orte hören sich sehr negativ an. Entweder sei es hier zu touristisch oder hier wäre nichts los. Ist ja toll.

Im Nachhinein wurde mir dieser Reiseführer von Sansibar von einem Bekannten empfohlen, der ein halbes Jahr auf der Insel gelebt hat (und der muss es wissen!). Ich fand ihn gut: Reise Know-How Tansania

Fernweh oh Mag: tropische Inseln

Aufgrund der dürftigen Infos habe ich mich schnell im Internet umgesehen, aber auch hier habe ich kaum Reiseberichte und gute Tipps für Backpacker gefunden. Ein paar fernweh-weckende Impressionen erhalten ihr aber z. B. im Mag von Fernwehosophy.

Und natürlich jetzt hier auf Ferndurst:

Mehr Tipps, Eindrücke und Reiseberichte von anderen Blogs:

Inspiration auf Pinterest & Instagram für eine Sansibar-Rundreise

Und dann habe ich dank eines Posts von Travelbook.de Pinterest für meine Planung entdeckt. In diesem sozialen Netzwerk kann man sich eine Pinnwand inklusive Weltkarte erstellen und dann alle schönen Bilder und Infos zu seinem nächsten Reiseziel darauf speichern. Hinter den Fotos stecken ab und an auch noch tolle Guides (meist auf Englisch), die man sammeln und kurz vor der Reise genüsslich durchstöbern kann. Toll!

Schaut doch mal auf unsere Pinterest-Pinnwand zur Sansibar Reiseplanung – ich werde hier nach und nach alles pinnen, was mir in die Finger kommt:

Folge Ferndursts Pinnwand „Reiseplanung – Zanzibar“ auf Pinterest.

Instagram nutze ich übrigens sehr gern, um mich auf die nächste Reise einzustimmen. Unter dem speziellen Hashtag (z. B. #Sansibar) findet ihr viele wunderbare Fotos und Videos – diese sind meist mit einem Ort verknüpft, sodass ihr euch gleich aufschreiben könnt, wo ihr dieses Fleckchen Paradies findet. Im Gegensatz zu Pinterest kann man auf Instagram aber leider die Fotos nur liken und nicht speichern und teilen. Das macht es schwer, die Posts zu organisieren/wiederzufinden. Kennt ihr schon den Ferndurst-Instagram-KanalHier posten wir Impressionen von unseren Reisen, natürlich inklusive jeder Menge Tipps.

5. Backpacking-Route für die Sansibar-Rundreise

Nachdem ich das Internet rauf und runterrecherchiert und doch etwas mühselig Infos für eine individuelle und authentische Sansibar-Rundreise zusammennotiert hatte, stand die Route relativ schnell fest:

KML-LogoFullscreen-LogoQR-code-logoGeoJSON-LogoGeoRSS-LogoWikitude-Logo
Sansibar Rundreise - Unsere Route

Karte wird geladen - bitte warten...

3 Nächte in Nungwi: -5.725856, 39.298568
2 Nächte in Matemwe: -5.875907, 39.351100
3 Nächte in Paje: -6.265862, 39.534290
2 Nächte in Michamwi Kae: -6.144790, 39.494850
3 Nächte in Stone Town: -6.162222, 39.192073
Tagesausflug Chumbe Island (Marine National Park): -6.278765, 39.177449
Tagesausflug - schnorcheln Mnemba Atoll: -5.820498, 39.383505
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3 Nächte in Nungwi
Nungwi, Unguja Kaskazini, Tansania
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2 Nächte in Matemwe
Matemwe, Unguja Kaskazini, Tansania
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3 Nächte in Paje
Paje, Unguja Kusini, Tansania
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2 Nächte in Michamwi Kae
Michamvi Kae, Unguja Kusini, Tansania
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3 Nächte in Stone Town
Stone Town, Zanzibar Town, Unguja Mjini Magharibi, Tansania
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Tagesausflug Chumbe Island (Marine National Park)
Chumbe Island
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Tagesausflug - schnorcheln Mnemba Atoll
Mnemba Island

Wohin auf Sansibar?

Generell hat Sansibar für jeden Reisenden was zu bieten:

  • Orte für Ruhesuchenende, Familien (nur Resorts): Kiwengwa, Urea, Bwejuu
  • Eine gute Mischung (günstigere Guesthouses & Resorts, authentisches Dorf in der Nähe, einige wenige Bars/Sehenswürdigkeiten in der Umgebung): Nungwi East, (Matemwe – keine Bars, aber das Mnemba Atoll + ein authentisches Dorf in der Nähe), Jambiani (Reisebericht von Wolkenweit)
  • Orte für Backpacker (Strandbars, authentisch aber trotzdem viel zu sehen/zu unternehmen): Paje, Michamvi Kae, Nungwi East

Als Backpacker ist man auf Sansibar nicht ganz so flexibel, wie z. B. in Thailand. Roller und Autos zu mieten ist nicht wirklich günstig und es ist auch nicht so geil, wenn man andauernd von der korrupten Polizei angehalten wird. Die öffentlichen Busse (Dala Dalas) sind – soweit ich das nach ein paar Mal fahren beurteilen kann – sicher und günstig, fahren aber nach Sonnenuntergang nicht mehr.

Wenn man viel umherreisen möchte, sollte man sich deshalb Unterkünfte in Ortsnähe suchen und keine, die Kilometer von der nächsten Bar oder dem, was man gern so sehen möchte, entfernt liegen. Wenn man aber Ruhe sucht, ist ein einsames Guesthouse natürlich genau das Richtige. Auf Sansibar kommt jeder Urlauber auf seine Kosten.

6. Unterkünfte auf Sansibar – meine Empfehlungen

Unterkünfte für uns zu finden, war gar nicht so einfach – es gibt sehr, sehr viele Hostels, Hotels, Resorts und AirBnBs (privat vermietete Unterkünfte) auf Sansibar. Doch viele von ihnen sind im Vergleich zu anderen Reisezielen überteuert. Deshalb habe ich ziemlich viel recherchiert, um günstige Bed & Breakfasts zu finden, die auch einigermaßen Komfort bieten.

  1. Dafür habe ich zunächst bei Booking.com gesucht, die Unterkünfte nach Bewertungen und Preisen sortiert und dann noch einmal die Kommentare bei Tripadvisor angeschaut. Das Gute bei Booking.com ist, dass man die Hotels buchen und bis kurz vor Anreise meist kostenlos stornieren kann. Wie sich das finanziert, ist mir schleierhaft – für uns Reisende ist es aber wirklich praktisch. Nachtrag: ACHTUNG! Booking.com scheint etwas geändert zu haben. Man kann nicht jede Unterkunft kostenfrei stornieren. Lest euch unbedingt vor der Buchung die Stornierungsbedingungen durch. 
  2. AirBnB – wie immer mein Favorit! Am Ende habe ich meine Route noch einmal komplett umgeworfen, die recherchierten Unterkünfte storniert und fast alle über AirBnB gebucht. 1. weil ich diese authentische Art zu reisen total mag und 2. weil man hier über PayPal zahlen kann. Denn ein großes Manko von Rundreisen auf Sansibar ist, dass es nur in der Hauptstadt Kreditkartenautomaten gibt und man auch in den Hotels nicht mit Kreditkarte zahlen kann. Das heißt, man muss echt viel Kohle mit sich rumtragen. Wenn du auch gerne AirBnb ausprobieren möchtest und noch nicht angemeldet bist, kannst du dir hier von mir und meinem Freund Bennet einen AirBnB-Gutschein für deine erste Buchung sichern.

Unsere Unterkünfte pro Station:

All unsere Unterkünfte stelle ich in diesem Artikel ausführlich vor: Sansibar Backpacking – Tipps für eine Rundreise abseits der Resorts (unter Punkt 3)

Schönste Unterkunft: Seles Bungalows, Matemwe:

Seles Bungalows Matemwe - tolle Unterkunft für Sansibar Rundreise

7. Visum für Sansibar

Für Sansibar besteht eine Visumspflicht. Man kann das Visum vorab beantragen oder sich direkt am Flughafen ausstellen lassen. Ich habe im Internet gelesen, dass sich Einreisebestimmungen aber auch ändern können. Fagt am besten 7 Wochen vor der Reise bei der Botschaft nach, dann könnt ihr immer noch das Visum vorab beantragen.

Wir haben länger überlegt, wie wir´s machen und uns dann für die spontane Variante, direkte Beantragung am Flughafen von Sansibar, entschieden. Und das war super! Gelbfieberimpfung vorzeigen, einen DIN-A-4-Zettel ausfüllen, Reisepass vorzeigen, 50 Dollar abgeben und fertig. Kein Anstehen, keine Fragen, nichts. Easypeasy.

Die Einreisebestimmungen können sich jederzeit ändern. Informiert euch am besten noch einmal vor Abflug beim Auswärtigen Amt.

Hinweis: Ich empfehle euch das Geld für das Visum aus Deutschland mitzubringen, Damals gab es keinen funktionierenden ATM am Flughafen – und man musste das Geld sofort nach dem Ausstieg zahlen.

8. Impfungen für eine Sansibar-Rundreise

Gerade nochmal gut gegangen: Kurz vor knapp ist uns aufgefallen, dass eine Gelbfieberimpfung für Sansibar Pflicht ist, besonders wenn man in anderen Teilen Afrikas umsteigt (so wie wir in Nairobi, Kenia). Kann man diese Impfung nicht nachweisen, kann es gut sein, dass man nicht einreisen darf. Voller Panik sind wir deshalb 11 Tage vor Abreise ins Hamburger Impfcentrum gerast – denn der Wirkstoff muss 10 Tage vorher geimpft werden! Wir wurden zwischengeschoben und haben unsere Impfdosis noch rechtzeitig bekommen. Puh!

Warum haben wir das erst so spät bemerkt? Mh, irgendwie stand überall etwas anderes. Beim Hausarzt waren wir auch schon, und der hat gesagt, dass wir die Impfung nicht bräuchten. Am Ende habe ich dann auf einer Website gelesen, dass es auf jeden Fall Pflicht ist. Auch ein Bekannter, der schon einmal auf Sansibar war, hat mir bestätigt, dass man ohne die Impfung nicht einreisen darf.

Deshalb: Geht auf Nummer sicher und schaut lieber früh genug im Impfcentrum vorbei. Die wissen am besten, was ihr für eurer Reiseland braucht. Ihr solltet auf jeden Fall alle gängigen Impfungen auffrischen (Hepatitis, Polio etc.), auch Tollwut wird empfohlen.

Nachtrag: Ich braucht auf jeden Fall die Gelbfieberimpfung. Gleich am Eingang stehen Frauen und wollen euren Impfausweis sehen. Zur Not kann man wohl vor Ort nachgeimpft werden. Aber das sollte man am besten umgehen.

9. Sicherheit auf Sansibar

Thema Sicherheit auf Sansibar – Ich muss zugeben, der Reiseführer hat mir vor meiner Sansibar-Rundreise ziemlich Angst gemacht. Von Überfällen war die Rede, kleineren Anschlägen in Stone Town. Eigentlich nichts für mich, weil ich mir eh immer mehr Sorgen mache, als ich müsste. Nach der Rundreise kann ich sagen: Generell haben wir uns auf Sansibar sicher gefühlt, weil wir mit gesundem Menschenverstand an unsere Reise herangegangen sind und das Thema Sicherheit auf Sansibar im Hinterkopf behalten haben – ohne ängstlich durch die Gegend zu laufen.

Trotzdem gibt es ein paar No-Goes auf Sansibar:

  • Ein Spaziergang im Dunkeln ist tabu – wenn keine Hotels oder Dörfer in Sichtweite sind. An beleuchteten Abschnitten ist es aber kein Problem, nach Einbruch der Dunkelheit, noch umherzulaufen. Wir haben uns jedoch immer, wenn es später wurde, ein Taxi gerufen, um auf Nummer sicher zu gehen. Es gibt private Taxifahrer, die einen für 5.000-10.000 Schilling (ca. 2,50-5 Euro) nach Hause bringen.
  • Taxen: Lasst euch am besten immer über eure Unterkunft ein Taxi rufen. Dann seid ihr auf der sicheren Seite, dass es ein verlässlicher Fahrer ist.
  • Wenn Wahlen sind, sollte man Stone Town auf jeden Fall meiden. Hier kommt es immer wieder zu Demonstrationen und Übergriffen. Sucht euch lieber einen Reisezeitraum aus, wenn keine Wahlen stattfinden.
  • Lasst keine Sachen irgendwo unbeaufsichtigt liegen. Die Menschen auf Sansibar sind arm. Wer seine Sachen am Strand liegen lässt, darf sich nicht wundern, wenn sie in der nächsten Minute nicht mehr da sind. So ist es nunmal. Wir hatten z. B. diese Safe-Box, getarnt als Sonnencreme dabei, in die wir unser Handy und Geld steckten.
  • Aktuelle Infos zur Sicherheitslage: Auswärtiges Amt.

 

10. Geld, ATMs und Währung

Gleich nach unserer Ankunft sind wir mit dem Taxi auf die Suche nach einem Bankautomaten gefahren. Denn davon gibt es auf Sansibar nur wenige. Und keinen einzigen am Flughafen (jedenfalls keiner der funktionierte als wir dort waren). Die ATMs stehen ausschließlich der Hauptstadt auf der Westseite der Insel. Also mussten wir unser gesamtes Geld (auch für die Hotels) am Anfang der Rundreise abheben und mit uns rumtragen, versteckt in kleinen Bündeln überall in unserem Backpack. (Sicherheitstipp – wieder mal: Safe-Box getarnt als Sonnencreme, um am Strand Geld und Handy zu verstauen). Es ist übrigens auch nicht verkehrt, ein paar Dollar mitzunehmen. Damit könnt ihr fast überall auf der Insel bezahlen. Und für das Visum müsst ihr eh 50 Dollar in Bar direkt am Flughafen abgeben.

Achtung: Auch in den Hotels könnt ihr meist nicht mit Kreditkarte zahlen, sondern müsste alles Cash am Ende des Aufenthalts überreichen (auch die Übernachtungskosten). Deshalb sind wir größtenteils auf AirBnB ausgewichen – hier wurden die Übernachtungskosten via PayPal abgewickelt, also online vom Konto abgebucht. Wenn du auch gern AirBnb ausprobieren möchtest und noch nicht angemeldet bist, kannst du dir hier von mir und meinem Freund Bennet einen Gutschein für deine erste Buchung sichern.

Unsere Kreditkarte von der DKB hat uns wieder treue Dienste geleistet. Mit ihr können wir überall auf der ganzen Welt kostenlos Bargeld abheben und noch nie hat irgend etwas nicht geklappt. Hier könnt ihr ein kostenfreies Konto abschließen und gleichzeitig Ferndurst sponsern, denn wir kriegen dafür eine Provision und danken euch dafür sehr!

Währung auf Sansibar: TSH – Tansania Schilling. Zum Währungsrechner

11. Tagestouren auf Sansibar

Kurz vorab: Alles Touren könnt ihr fast an jedem Ort, in jeder Unterkunft in Sansibar buchen.

Prison Island (Tagestrip – Riesenschildkröten): Wir haben uns am Ende gegen die Tour entschieden, weil wir nur noch einen Tag Zeit hatten und lieber nach Chumbe Island fahren wollten. Und ehrlich gesagt haben mich die penetranten Händler in Stone Town abgeschreckt, die uns alle 5 Meter Prison-Island-Touren verkaufen wollten. Meine Freundin, die auch auf Sansibar war, zählt Prison Island aber zu ihren Highlights.

Chumbe Island (Tagestrip – schnorcheln und chillen in vollkommener Natur): Ca. eine Stunde vor Stone Town liegt dieses Naturparadies, auf das maximal 20 Leute pro Tage gleichzeitig dürfen. Ein Vorzeigeprojekte in punkto Naturschutz, mit vollständigen intaktem Korallenriff (WOW!), schönen nachhaltig gezimmerten Bungalow-Hütten und gaaaanz viel unberührte Natur. Interessierte können sich erst 2 Tage vorher anmelden (hier: http://www.chumbeisland.com/) und müssen abwarten, ob sie mit auf die Insel dürfen. Schlafgäste haben Vorrang. Und: Juhu, wir durften mit und es war schier unglaublich – trotz des hohen Preises von knapp 100 Euro pro Person inklusive An- und Abreise, megagutem Essen, Schnorcheln, Dschungel-Tour und eigener Hütte zum Duschen (die Hälfte fließt aber wieder ins Projekt). Hier geht´s zum Reisebericht 

Sansibar Geheimtipp Chumbe Island Coral Park

Hidden paradise: Chumbe Island

Mnemba Island (Halbtagestrip – schnorcheln, ab Matemwe): Diesen schönen Schnorcheltrip haben wir in unserer Unterkunft „Seles Bungalows“ in Matemwe für 25 Dollar pro Person gebucht. Es war toll und ich kann den Trip nur empfehlen. Wir waren ganz allein mit 2 Bootsführern draußen am Korallenriff, sahen viele bunte Fischschwärme und intakte Korallen. Das Schöne war, dass wir nicht mit anderen Schnorchlern auf einem Haufen waren, sondern die Spots für uns allein hatten. Außerdem lernten wir die Bootsführer richtig gut kennen. Wieso? Das könnte ihr hier nachlesen: Ferndurst Reisebericht Matemwe 

Mnemba Island - Tipp für Schnorcheln auf der Sansibar-Rundreise

Spice Farms/Gewürztour (Halbtagestrip): Auch wieder richtig gut! Ich glaube, ich habe noch nie auf einer Reise so viele empfehlenswerte Ausflüge gemacht wie auf Sansibar. Wir haben eine Spice Farm im Norden der Insel besichtigt und waren wieder einmal nur zu zweit allein mit unserem Guide, der uns in aller Ruhe die typischen sansibarischen Gewürze vom Baum rupfte oder aus der Erde buddelte. Gebucht haben wir den Ausflug in unserem Hakuna Shida Guesthouse (hier bekommt ihr von mir einen AirBnB-Gutschein für eure erste Buchung) in Paje für 35 Dollar inklusive Fahrt, Führung Getränke und einem sehr leckeren Lunch. Mehr zur Tour erfahrt ihr in meinem Paje-Reisebericht.

Spice Tour Sansibar - Tipp für eine Rundreise

Food-Märkte in Stone Town: Wir haben den Forodhani Gardens Nachtmarkt besucht. Kann man mal machen. Die Händler sind aber doch sehr penetrant, wenn du nichts kaufen möchtest. Und das Seafood würde ich auch nicht unbedingt essen. Eher nur die sansibarische Pizza.

Nachtmarkt Forodhani Gardens in Stone Town Sansibar

Tour durch den Nationalpark – haben wir nicht gemacht, soll aber sehr gut sein.

12. Unsere Packliste für unseren Sansibar-Trip

Unsere Packliste für eine Sansibar-Rundreise findet ihr hier. 

13. Wie viel Geld brauche ich für 2 Wochen Sansibar?

Wir haben in 2 Wochen insgesamt jeder vor Ort 400 Euro ausgegeben.

  • Transport: Am Anfang haben wir für Taxi-Fahrten sehr viel Geld gelassen und sind später auf die Dala Dalas (öffentliche Busse) umgestiegen. Dadurch haben wir jede Menge gespart. Zum Vergleich: Eine Fahrt von Stone Town nach Nungwi mit dem Taxi kostet 60 Dollar, mit Dala nur einen Euro.
  • Tagesausflüge waren auch relativ teuer (siehe Punkt 11).
  • Essen und Getränke: In den meisten Dörfern gibt es keine einheimischen Garküchen (Sansibar ist ein sehr, sehr armes Land!), weshalb man als Tourist auf die Hotels angewiesen ist und das ist natürlich etwas teurer. Wir haben immer so 5-8 Euro für eine warme Mahlzeit bezahlt, Bier kostet ca. 2 Euro, Wein auch. Wasser kann man in den Orten von den Einheimischen an Straßenständen kaufen.
  • Unterkünfte: Im Schnitt 55 Euro für ein Doppelzimmer (zu Zweit) inklusive Frühstück
  • Flug: 500 Euro
  • Visum: 50 Euro
  • Gelbfieberimpfung: ca. 80 Euro

Insgesamt hat unsere Sansibar-Rundreise also knapp 1.400 Euro für 2 Wochen gekostet. Impfungen kommen oben drauf.

Sparpotential: Wenn ihr komplett auf Taxen verzichtet und nicht so viele Tagesausflüge macht, könntet ihr sicher nochmal 150 – 200 Euro sparen. Auch unser Hotel in Stone Town war sehr teuer, aber dafür mit Pool, was bei der Hitze der Stadt wirklich toll war. Aber auch hier könntet ihr nochmal ordentlich sparen, wenn ihr ein anderes wählt.

So ihr Lieben, ich hoffe, ich habe euch schon auf den Geschmack gebracht! Ich werde diesen Post nach und nach aktualisieren und freue mich sehr über eure Insidertipps, Bilder und Anregungen. Schreibt uns einfach hier in den Kommentaren, per Mail (info@ferndurst.de) oder via Facebook.

Hakuna Matata, Eure Sina

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39 Kommentare

  1. Hallo! Bin schon sehr gespannt auf deine Rundreise und deine Insider-Tipps =) Ich habe Sansibar auch schon länger auf dem Zettel, habe mich dieses Jahr jedoch für einen Urlaub in Meran Südtirol entschieden. Aber ich werde definitiv irgendwann mal nach Sansibar reisen! Bis dahin werde ich deinen Blog weiterhin verfolgen =) Viele Grüße

    • Liebe Lorena,

      vielen, lieben Dank dir. Wir sind auch sehr gespannt :))) Viel Spaß auf deiner Reise!

      Gruß,
      Sina

  2. Gestern den Flug gebucht, für Mitte Oktober. AirBnb wird auch unsere Wahl sein. Vielleicht läuft man sich ja mal über den Weg^^

    Gruß,

    Daniel

    • Wie guuuut. Schreib mir gern, was du so gebucht hast – vielleicht können wir uns was voneinander abgucken :) Und ja, wäre super, wenn wir uns über den Weg laufen, leider sind wir aber nur bis zum 14.10. da :(

      LG Sina

  3. Hallo Sina,

    ich bin gespannt, was du von der Einreise ohne Visa berichtest. Wir haben uns damals für den Antrag in Deutschland entschieden, aber auch sehr mit dieser Variante geliebäugelt. Von unseren Visa-Erfahrungen habe ich auch ausführlich berichtet. Würde mich riesig über einen Kommentar mit deinem Erfahrungsbericht freuen.

    Ansonsten klingt das nach einer sehr schönen Route. Wir blieben damals meist im Osten der Insel, da an vielen Tagen der Regen einen Strich durch unsere Ausflugspläne gemacht hat.

    Kleiner Sprachtipp „Saur“ – wie auch immer man das schreibt – heißt einverstanden. Haben wir beim Handeln erst nicht geblickt. Und lerne Bao spielen, das entschleunigt ganz wunderbar :-) Und falls es klappt, mach einen Ausflug bei dem du ein Dorf richtig kennen lernen kannst. Wir haben einen Mediziner, ein älteres Haus und eine Vorschule besucht, das war toll.

    Viele liebe Grüße
    Tanja

    • Hi Tanja,

      hab ich bei dir auch schon gelesen und dann wurde mir gleich etwas mulmig. Bin auch eher so ein total sicherheitsliebender Mensch, aber ich dachte, ich bin mal wild :-) Ich berichte definitiv!! Steht aber überall, dass das ohne Probleme gehen sollte. Und jetzt ist eh zu spät.

      In Jambiani habt ihr die Leute kennen gelernt oder? Habt ihr das über eine Tour gemacht oder einfach auf eigene Faust?

      Lieber Gruß
      Sina

  4. Huhu,
    sind gerade auch für 2Wochen dort gewesen. Schlichtweg unglaublich!
    In Paje (bzw. ein kleines Stück auswärts) ist Donnerstags das all you can eat BBQ in der Demani Lodge zu empfehlen. Anschließend gibt´s immer einen super Party-Abend zum Popo wackeln. ;) Schau mal dort vorbei… Ich wünsche eine schöne Reise!

    LG Joris

    • Huhu, MEGA. Danke für deinen Tipp. Wir haben sogar erst in der Demani Lodge ein Zimmer gebucht, sind aber jetzt doch auf ein AirBnB ausgewichen. Aber wir werden definitiv zum BBQ – und Popo wackeln tut ja eh immer gut. ;-)

      Lieber Gruß
      Sina

  5. Hallo Sina!
    Ich werde Anfang Januar auf Sansibar (Paje) sein und bin gerade dabei, mich schon ein bisschen einzulesen. Dein Artikel ist super und ich werde auf deine Berichte warten :)

    Viele Grüße,
    Vanessa

    • Liebe Vanessa, oh wie schön – das wird wunderbaaar! Ich haue schon in den Tasten und hoffe, nächste Woche was liefern zu können. :) Falls du jetzt schon Fragen hast, gern her damit. Wie lang bleibt ihr denn auf Sansibar? Ich kann dir jetzt schon raten, ein bisschen rumzureisen bzw. ruhig an mehreren Orten zu übernachten – denn jeder von ihnen ist anders, anders toll :-) LG Sina

  6. Mädels ich liebe euren Blog! Bin selbst so ein Weltenbummler und klick mich (wenn ich mal in Deutschland bin und wieder mal viele Nachtschichten habe) durch sämtliche Reiseblogs und lande immer wieder bei eurem! Eure Tipps von Bali waren für mich so hilfreich, macht weiter so ;)

  7. Hallo Sina,

    ich bin seit ein paar Tagen auf Sansibar und werde in den nächsten Wochen die Insel erkunden. Danke für deine Ausführlichen Berichte!! :) Die helfen echt sehr bei der Planung!

    Ich habe keine Gelbfieberimpfung und wurde auch nicht danach gefragt – obwohl ich mit Zwischenstopp in Ethiopian geflogen bin. Am Airport steht zwar ein riesen Infoschild aber Pflicht ist die Impfung nur wenn man vorher (Zwischenstopp ab 12 Stunden) in einem Epidemieland Halt gemacht hat. Das hatte mir zuvor auch die Botschaft und hier dann die Inselbewohner bestätigt. Aber vllt kann man da auch Glück & Pech haben und muss sich eventuell auf Diskussionen einstellen ;)) Bei mir war jedenfalls alles ganz easy und auch das Visa on Arrival wie bei euch kein Problem. Selbst das Passfoto konnte ich wieder einpacken, da sie schnell vor Ort eins knipsen.

    Ich bin gespannt was mich noch so auf Sansibar erwartet und werde noch weiter auf eurem Blog nach Tipps&Tricks stöbern :-)

    • Super, danke dir für die Info. Uns haben sie echt gleich am Eingang des Flughafens abgefangen und die, die keine Impfung hatten, mussten vor Ort nachgeimpft werden. Wir hatten auch keinen langen Zwischenstopp. Naja, anscheinend mal so mal so :) Wir brauchten z. B. auch kein Foto und wurden auch nicht geknipst. :)

      Ganz viel Spaß noch! Ein Traum!
      LG Sina

  8. Morgen geht’s bei meiner Freundin und mir los nach Sansibar, für 2 Wochen – und eure tolle Seite hat uns richtig Lust drauf gemacht. Top gestaltet, tolle Texte und Fotos und natürlich ganz viel Nützliches an Tipps. Danke für die Mühen!
    Liebe Grüße, Urs

  9. Liebe Sina,
    euer Reisebericht ist wirklich toll, alle Infos die man so braucht. Echt klasse!
    Wir werden im Dezember 2 Wochen auf Sansibar verbringen und wollen auch rumreisen – deine Route ist unsere Inspiration. Da würde mich interessieren, ob du rückblickend irgendwas an deiner Route ändern würdest – würdest du beim 2. Mal einen Ort weglassen oder an einem anderen länger bleiben?
    Wie empfandest du das Wechseln der Orte, ging das leicht oder hat das jeweils recht viel Zeit gekostet? Könnte mir vorstellen, dass es mit den DallaDallas nicht immer so einfach ist…
    Vielen lieben Dank für deine Antworten!
    Liebe Grüße,
    Jula

    • Hi Jula, entschuldige dass ich mich jetzt erst melde – der Kommentar ist im Wust der Weltreise-Vorbereitungen irgendwie untergegangen. Also ich würde keinen Ort weglassen, aber ich würde definitiv noch länger in Michamvi Kae bleiben und auch noch Jambiani besuchen. Das Wechseln der Orte ging super easy. Dalas würde ich unten in Paje empfehlen – die fahren andauernd, es ist supergünstig und ihr seid schnell in Michamvi oder Jambiani – wir sind auch bis nach Stone Town mit dem Dala für 1-2 Euro (Taxi hätte sicherlich 50€ gekostet). Macht es doch ein, zwei Mal auf kurzer Strecke und dann „traut“ ihr euch vielleicht auch für eine längere Strecke. Ich fand es toll! Vom Flughafen nach Nungwi haben wir uns über unser AirBnB einen Fahrer gebucht, das ist stressfreier, gerade am Anfang. Und auch von Matemwe nach Paje sind wir noch mit dem Taxi … Aber ab dann Dala only. Wir haben wahnsinnig viel Geld gespart und es ist definitiv eine Erfahrung wert.

      Ich wünsche euch gaaanz viel Spaß und wunderbare Momente!

      • Anastasija

        Hallo liebe Sina!!

        Wir fliegen im April nach Sansibar und es ist so schööönnn deine Berichte zu lesen!!!! Vielen Dank dafür ?Wollte mal fragen ob du Vlt für dala noch was hast, woraus zu ersehen ist wie die fahren. Welche Routen oder Uhrzeiten. Wäre sehr hilfreich für uns. Ansonsten wünsche ich dir viel Spaß auf deine Reise!!!!!

        • Danke dir. :) Die Dalas sind nicht viel mehr als klapprige Busse, sie fahren relativ regelmäßig, Haltestellen gibt es selten. Man hält einfach eins am Straßenrand an. Die Leute in den Guesthouses können dir da aber sicherlich noch bessere Tipps geben. Rund um Paje gibt es viele Dalas, die z. B. nach Michamvi, Jambiani oder Stone Town fahren. Im Norden, also in Nungwi und Matemwe, sind wir noch mit von den Hotels organisierten Taxen gefahren – da werden aber sicherlich auch öffentliche Busse fahren. Genau kann ich dazu aber nichts sagen. Viel Spaß auf jeden Fall und viele Grüße aus Thailand :)

          • Anastasija

            Hallo Sina!

            Super vielen Dank! Werden wir bestimmt haben? ?Hoffe nur dass wir die Regenzeit nicht arg erwischen? Wünschen Dir auch eine schöne Zeit in Thailand!!!

  10. Schöner Blog, wir haben in fast 6 Wochen nur die Süd- und Ostküste abgegrast, der Norden reizte mich aber auch nicht sonderlich.

    Das Seafront hatten wir als letzte 2 Nächte vor dem Abflug – netter Weise haben sie uns die Merkury Suite gegeben (yeahhhhhh) , zu Zeiten des Fodhani Market ist in der Stadt selbst nahezu das gleiche Angebot zu erhalten, wie an den Ständen. Das Kokosbrot muss man probieren.

    Es gibt ein tolles Projekt im Süden- eine non profit Vermietung eines Ferienhauses, dort hatten wir uns eine Base über die Zeit eingerichet. Vorteil: man hat Einheimische, die einem bei allem helfen – wir oft sassen wir zum Essen mitten im Dorf, gelacht, gelebt, dabei gewesen . Einnahmen kommen der Schule und Krankenstation zugute Mietwagen haben wir für 10 $ täglich bekommen und musten auch nur die tage zahlen, die wir ihn bewegt hatten (stand aber die ganze Zeit bereit vorm Haus), Ausflüge nie über 20 $, weil alles quasi organisiert wurde auf Bitte und man da einfach unglaublich von den Preisen für Einheimische profitiert.

    Wir haben eine tages-Bootstour gemacht – auch klasse – auf eine einsame Sandbank, wo wir wirklich 6 Stunden ganz alleine waren.

    Tolles Erlebnis und eher unbekannt ist Cheetahs Rock, toll übernachten kann man in der Al Hapa Lodge keine 10 m vom Meer weg (30 $ inkl. Frühstück). Korrupte Polizei haben wir bei knapp 3.000 km nicht einmal kennengelernt, vielleicht auch, weil unser Mietwagen eine echt alte Kiste war :O))

    Wir haben vorher nur das Haus geplant, alles andere im Sinne von „hier ist es schön-hier wollen wir sein“, Zanzibar ist einfach zuaberhaft.

    Für 4 tage sind wir nach Tanzania eine private safari machen, auch sehr klasse – vermutlich die erste vegane 2-Personen-Safari der WElt, aber es war gigantisch, Gebucht über eine Deutsche, die nach Tanzania ist: tolles Team, super Preis und keine Gruppenabfertigung. Nun habe ich Fernweh :O))))))

    • Anastasija

      Hallo Sabrina!
      Danke für die wertvolle Informationen! Wir fliegen im April hin und mich interessiert dieses Projekt, von dem du schreibst. Wo finden wir dieses Dorf? Danke vielmals!

        • Anastasija

          Hi Sina! Ich meinte das Projekt von dem Sabrina berichtet hat. Non-Profit Vermietung im Süddn. Wollte genauer wissen wie man es findet. LG
          Anastasija

  11. Martina Best

    Hallo Ihr Sansibar-Fans!! Wir sind durch Zufall auf Sansibar gekommen und nun schon allein durch die Bilder und Deinen Blog total begeistert!
    Vor allem interessieren mich Touren durch den Urwald./Regenwald.
    Gibt es da sowas? Hat jemand von Euch Erfahrungen damit gemacht und kann davon berichten??
    Das wäre super.
    Ganz liebe Grüße
    Tina

    • He Martina, danke dir. :)) Das freut uns, dass dir der Blog gefällt. Wir haben auf Sansibar nur eine Tour zu den Spice Farms gemacht, was interessant war, im Süden gibt es auch Dschungel und man kann Tagestouren buchen. Ganz viel Spaß euch

  12. Hallo Sina,

    gibst Du Infos von Sabrina zur Non-Profit Vereinigung im Süden auch an mich weiter ?

    Gruß
    Andreas

  13. Fraenzi

    Hey!
    Vielen vielen Dank für deine Infos. Wir starten im Juni und haben uns sehr an deinem Bericht orientiert und sogar einige deiner Unterkünfte gebucht!
    Ich freu mich schon so sehr!
    Lg

  14. Hallo Sina,
    Ich fliege jetzt im September nach Sansibar unf bin nach deinem Bericht voller Vorfreude. Ich hätte an dich noch ein paar Fragen bezüglich des Bezahlen vor Ort.
    1. Wie hast du deine Ausflüge bezahlt? Dollar/Euro oder Schilling?
    2. Hast du aus Deutschland Dollar mit genommen? Wo bekomme ich dir hier am besten? In Berlin am Flughafen?
    Bin mir unsicher was die beste Wahl für Sansibar ist.
    Danke dir schon mal im Voraus,
    Juliane

    • Hi Juliane, wie schön!! Ich habe alles in Schilling bezahlt und vor Ort in Stone Town Geld abgehoben. Genau, für das Visum brauchte man 50 Dollar. Die habe ich mir in Hamburg wechseln lassen. Google am besten mal, wo es bei dir am besten geht. LG Sina

  15. Jambo,
    für uns geht es am 04.09 gen Sansibar *freu*
    Wir werden allerdings in einem Hotel an der Westküste sein, da wir erst vor 1 Woche gebucht haben, war das alles nicht soooo einfach.

    Ich bin gespannt wie Bolle und dankbar für deinen Berichte hier.

    Buche ich Schnorcheltouren – Spice Farm – Stone Town Tour von hier oder besser vor Ort?

    LG Tanja

  16. Liebe Sina,

    ich lese schon seit Tagen deine Blogposts über Sansibar, weil es für mich im Oktober auch endlich so weit ist!

    Wir haben entschieden, dass wir mehr Dalas Dalas fahren möchten. Kannst du eventuell genauer beschreiben wie das funktioniert? Bushaltestellen? Fahrpläne? Woher weiß ich wo sie hinfahren? :D

    Danke Dir!
    Liebe Grüße aus München
    Michelle

    • Hi Michelle, das freut mich! Leider gibt es weder Haltestellen noch Fahrpläne. :D Am besten du fragst in deiner Unterkunft nach, wo genau du dich hinstellen sollst. Im Prinzip streckt man dann den Arm raus und winkt ein Dala heran – die Ziele stehen oben am Bus dran. Eigentlich fahren sie sehr regelmäßig im Raum Paje, wir haben vielleicht eine halbe Stunde gewartet (maximal). LG Sina

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