Praktische Tipps Thailand

Gut zu wissen, wenn man eine Thailand Backpacking Route plant: Praktische Tipps für Thailand rundum: Essen – Geld – Hostels – Impfung – Klima – Klimanlage – Kosten – Malaria – Rollerfahren – Sextourismus – Sicherheit – Sprache – Visum – Wasser.

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Essen

Ist das Essen scharf in Thailand? Ja, das ist es (meistens). Doch man gewöhnt sich dran! Currygerichte haben immer eine gewisse Schärfe, aber es gibt verschiedene Schärfestufen und mit der Mildesten habe ich als Schärfe-Mimose kein Problem gehabt. Nach kürzester Zeit habe ich mich auch an immer Schärferes getraut, und mittlerweile (mit dem Nachkochen) die scharfe thailändische Küche lieben gelernt.

Geld

Am besten ist es wohl, eine Visa- oder Mastercard mitzunehmen (z. B. von der DKB, mit der man weltweit gebührenfrei Geld abheben kann >DKB Konto eröffnen und gleichzeitig Ferndurst sponsern, denn wir kriegen dafür eine Provision und danken euch dafür sehr!). Aber wenn man keine Kreditkarte hat? Wir waren zu zweit in Thailand und haben zwei andere Möglichkeiten ausprobiert: Travellerchecks und eine ganz normale Bankkarte. Beides hat wunderbar geklappt. Travellerchecks konnten in jeder größeren Stadt eingelöst werden (Vorteil: wenn die Checks wegkommen, kriegt man das Geld wieder erstattet!) und mit der Bankkarte konnte man an fast jedem Schalter Geld abheben (Vorteil, bei Diebstahl nur verwendbar, wenn die Pin-Nummer auf der Karte klebt (aber, wer ist so dumm?), Nachteil: € 3-5 Gebühren beim Abheben). Mittlerweile nehme ich nun immer meine Kreditkarte, mit der ist man einfach etwas unabhängiger.

Hostels/ Unterkünfte

Es gibt viele Hostels und Bungalows im Low Budget Bereich (ca. 400-600 Baht für ein Doppelzimmer), die nicht nur vollkommen okay sind, sondern teilweise auch richtig gut (direkt am Meer, mit Terrasse, Hängematte). Klar, der Standard ist niedrig, die Ausstattung spartanisch, aber total ausreichend zum Schlafen. Tiere hier und da inklusive: Gekkos fast immer dabei. Manchmal auch Kakerlaken. Oder Affen auf dem Dach.

Impfung

Spezielle Impfungen für Thailand sind eher nicht notwenig, wenn ihr nicht die ganze Zeit im Dschungel rumkraxeln wollt. Ratsam ist natürlich, zu prüfen, ob man ggf. seine Impfung gegen Tollwut und Tetanus auffrischen muss.

Klima

Das Wetter in Thailand ist allgemein schwül-heiß: Die beste Reisezeit ist von November bis März, wenn die Sonne nonstop scheint und die Temperaturen auf heiße 25° C bis 30° C klettern (auch wenn diese Zeit als „kühle“ Jahreszeit bezeichnet wird). Nachteil: In der Zeit sind die meisten Touristen in Thailand unterwegs.

Von April bis Juni wird es noch heißer und die Temperaturen erreichen bis zu 42 °C. Es wird unglaublich heiß!Im Juni treffen dann die gefürchteten Monsune in Thailand ein: In der Regenzeit von Juni bis Oktober können täglich Tropenschauer runterkommen. Dauerregen ist eher selten, aber einmal am Tag kann es starke Regenschauer für 1 – 2 Stunden geben. Vorteil: Es ist grüner und der Touristenandrang nicht ganz so stark. Es gibt aber immer regionale Unterschiede. Wer also eine Rundreise in Thailand plant, sollte flexibel sein, so kann man immer an den Ort reisen, wo es gerade nicht regnet. Aber die Erfahrungen mit der Regenzeit sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Manche haben großes Pech und erleben einen ziemlich verregneten Urlaub. Andere, wie wir, können sich wohl als Glückspilze bezeichnen: Wir waren den gesamten Juli in Thailand und von 31 Tagen hat es nur an 3 Tagen geregnet. Sonst war es trocken und heiß. Seeehr heiß (zw. 3o° C und 35° C).

Klimaanlage

In allen Bussen oder Räumen, in denen Klimaanlagen genutzt wurden, war es kalt und wir haben wie verrückt gefroren. Unbedingt etwas Langes zum Anziehen für längere Strecken mitnehmen! Und eine Mütze. Brrrr.

Kosten

4 Wochen Thailand Backpacking kostete uns pro Nase etwa € 1.400 inklusive Flug, Übernachtung (Low-Budget, teils aber in wunderbaren Bungalows), Verpflegung (fast täglich in Restaurants), vielen Freizeitaktivitäten (Elefantenreiten, Mountain-Rafting, Boots-Ausflügen, Tubing, Tempelbesuchen) und Transfer (durch ganz Thailand per Bus und Zug, vom Süden in den Norden).

Malaria/ Dengue-Fieber

In einigen Regionen Thailands besteht erhöhte Malaria-Gefahr – Das Auswärtige Amt gibt Auskunft. Man kann Notfall-Tabletten kaufen (etwa € 80), aber man kann auch vor Ort zum Arzt. Immerhin haben die Thailänder auch genau dasselbe Problem, falls sie Malaria bekommen. Wir haben keine Tabletten mitgenommen. Aber Insektenschutz ist die erste Vorkehrung. Und abends ein langes Shirt.

Rollerfahren

Rollerfahren macht wirklich sehr viel Spaß. Aber: Es gab echt viele Unfälle. Deswegen: Immer mit Helm fahren! Zum Ausleihen wird meist der Reisepass hinterlassen. Den Führerschein wollte bei uns keiner sehen. Vor der Nutzung ein paar Fotos (mit Datum/ Zeitangabe) vom Roller machen – so können euch keine Kratzer angedreht werden, die vorher schon da waren! Kosten: Ca. 150 Baht pro Tag (24 Stunden).

Sextourismus

Sextourismus in Thailand ist kein Geheimnis. Wir haben an dem einen oder anderen Strand auch klischeemäßige Pärchen gesehen – eine weißer, rundlicher Kerl und eine kleine, zierliche thailändische Frau. Aber bis auf diese nichts weiter mitbekommen. Das häufigste Reiseziel für Sextourismus in Thailand ist Pathaya und die Stadt lag nicht auf unserer Route.

Sicherheit

Ich bin mit meinem Freund zusammen gereist und wir empfanden das Land als sehr sicher. Das Land ist auf Touristen eingestellt, was einiges erleichtert hat. Selbst wenn wir irgendwo nachts angekommen sind, standen Hostelbetreiber mit ihren Flyern da und warben für ihre Bungalowanlagen. Tuk-Tuk-Fahrer nahmen unsere Rucksäcke ab und brachten uns zu den Hostels oder Bungalows, die wir uns vor Ort ausgeguckt haben. Ob es politische Unruhen gibt, könnt ihr beim Auswärtigen Amt nachschauen. Sonst ist Thailand vor allem für Backpacking-Anfänger empfehlenswert.

Sprache

Mit Englisch kamen wir in Thailand überall, ob im Süden oder Norden, zurecht.

Visum

Nur, wer länger als 30 Tage in Thailand bleibt, braucht ein Visum. Ein Touristenvisum für 60 Tage kostet € 30 und wird beim thailändischen Konsulat beantragt.

Wasser

Wir haben nur Wasser aus Flaschen getrunken, niemals Leitungswasser. Sogar beim Zähneputzen waren wir vorsichtig und haben auf gekauftes Wasser zurückgegriffen. Wir haben zu viele Storys von Leuten gehört, die Magan-Darm-Probleme hatten und z.B auf einer langen, wackeligen, Busfahrt ständig zum Klo krabbeln mussten. Da es in jedem größeren Ort einen rund um die Uhr geöffneten 7-Eleven gibt, war es nie ein Problem, jederzeit Wasser zu besorgen.

Praktische Tipps Thailand

Habt ihr noch weitere Tipps? Was sollte man wissen? Teilt es mit uns!

Meine Thailand Backpacking Route:

Sinas Inselhopping in Krabi im Süden Thailands:

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