Schönste Ecken Thailand – was muss man gesehen haben? Insidertipps

Was muss man in Thailand gesehen haben? Wo finde ich die schönsten Ecken, tollsten Strände, das authentischste Flair? Diese Frage wird mir häufig gestellt. Heute verrate ich dir meine Top 8 der schönsten Ecken in Thailand. Die meisten davon sind Insidertipps abseits der Hochburgen. Für alle, die so richtig eintauchen und das Land auf eigene Faust bereisen wollen!

Schönste Ecken Thailand und schönste Strände in Krabi

Schönste Ecken Thailand: Meine Top 8

Kommen wir gleich zu den für mich schönsten Orten in Thailand. Die, an denen ich mich pudelwohl fühle und zu denen ich immer wieder reisen würde! PS: Ganz unten im Artikel findest du eine Extra-Liste mit den schönsten Stränden Thailands.

Hier findest du die schönsten Ecken in Thailand (Karte)

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Schönste Ecken Thailands

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Platz 8: Sukhothai Historical Park: 17.018500, 99.703900
Platz 7: Chiang Mais Umgebung: 18.790600, 98.988100
Platz 6: Baumhaus in Ayutthaya: 14.356000, 100.572000
Platz 5: Koh Changs Ostküste: 12.046200, 102.339000
Platz 4: Bangkok like a local: 13.777100, 100.521000
Platz 3: Khao Sok Nationalpark: 8.900580, 98.520400
Platz 2: Chiang Dao: 19.376100, 98.966800
Platz 1: Krabi: 8.032100, 98.822500
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Platz 8: Sukhothai Historical Park
อุทยานประวัติศาสตร์สุโขทัย จังหวัดสุโขทัย, Thailand
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Platz 7: Chiang Mais Umgebung
Chiang Mai จังหวัดเชียงใหม่, Thailand
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Platz 6: Baumhaus in Ayutthaya
Ayutthaya จังหวัดพระนครศรีอยุธยา, Thailand
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Platz 5: Koh Changs Ostküste
เกาะช้าง จังหวัดตราด, Thailand
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Platz 4: Bangkok like a local
สำนักงานเขตดุสิต กรุงเทพมหานคร, Thailand
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Platz 3: Khao Sok Nationalpark
Eingang. Khao Sok National Park จังหวัดพังงา, Thailand
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Platz 2: Chiang Dao
Chiang Dao Bus Station จังหวัดเชียงใหม่, Thailand
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Platz 1: Krabi
อ่าวนาง จังหวัดกระบี่, Thailand

 

Reiseführer-Tipp Thailand – für eine individuelle Rundreise:

105 Gründe, Thailand zu lieben - 4 neue Gründe inklusive105, Gründe Thailand zu lieben – der Reisefühler*: Ganz neu (Januar 2019) mit massenhaft Geheimtipps und persönlichen Erfahrungsberichten von den schönsten Ecken im Land des Lächelns – abseits der Hot Spots. Ob du wandern oder Yoga machen möchtest, über Berge oder Inseln hüpfen willst, hier findest du das, was du brauchst, und noch vieles mehr.

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Platz 8: Welterbe – Der Historical Park in Sukhothai | Schönste Ecken Thailand

Eine der schönsten Ecken Thailand: Tempelruinen im Sukhothai Historical Park in Thailands Norden

Die alte Königsstadt Sukhothai wollten wir eigentlich gar nicht besuchen. Nach Bangkok und Ayutthaya waren wir gesättigt von Stadt und Tempeln. Wir wollten in die Natur. Im Nachhinein kann ich sagen: gut, dass wir dem Historical Park bei Sukhothai einen Besuch abgestattet haben.

Entstanden im 13. Jahrhundert aus einer ehemaligen Khmer-Siedlung liegt dieser geschichtsträchtige Teil mit seinen Jahrhunderte alten Tempelruinen nämlich malerisch im Tal, umgeben von Palmen, Seen, sanften Hügeln und – vor allem – abseits von jeglichem, städtischen Getümmel.

Wir liehen uns Fahrräder aus und erkundeten den weitläufigen Geschichtspark, genossen für einen Tag die Idylle, die historische Atmosphäre und freuten uns dann doch am Abend wieder auf die Neustadt von Sukhothai. Denn hier hatten wir unsere Unterkunft, 13 Kilometer fernab der Ruhe, dafür nur wenige Meter von besten Garküchen und Märkten entfernt, mittendrin im Gewusel der thailändischen Kleinstadt. Und doch nur eine Fahrt mit dem Songthaew (Sammeltaxi) vom Weltkulturerbe entfernt. Zum ganzen Sukhothai Reisebericht.

Tipps auf einen Blick

Hinkommen: Schnell geht´s mit dem direkten Bus ab Bangkoks Terminal Morchit*. Dauer: ca. 8 Stunden. Wer mehr Zeit hat und Zugfahren genauso liebt wie ich, nimmt den Zug bis Phitsanulok (hier vorbuchen*), vom Bahnhof ein Taxi zum Busbahnhof und dann den lokalen Bus bis Sukhothai (fährt sehr häufig, besser aber vor 16 Uhr anreisen). Dauert ca. 1-2 Stunden länger inkl. Wartezeiten.

Unterkunft: Man kann etwas teurer nah am Historical Park wohnen (Altstadt) oder aber – wie wir – in der wuseligen Neustadt und das heißt: mittendrin im thailändischen Alltag mit tollstem Essen vor der Nase. Wir übernachteten im großen, sauberen Doppelzimmer im Blue House* für 17 Euro die Nacht. Würde ich genau so immer wieder machen.

Der lokale Bus fährt mindestens alle halbe Stunde in den 13 Kilometer entfernten Geschichtspark. Kosten: wenige Baht. Haltestelle: Wenige hundert Meter von der Unterkunft entfernt (an der Rezeption fragen).

Weiterfahren: Von Sukhothai aus ist es nicht mehr weit bis in eine der schönste Städte Thailands: Chiang Mai. Lokale Busse fahren direkt.

Der Zug fährt ab Phitsanulok* in ca. 7 Stunden nach Chiang Mai.

Geheimtipp für alle, die Zeit haben: In Lamphang Halt machen – ein schöner Ort in Thailand, abseits jeglicher Touristenströme.

Platz 7: Die Umgebung von Chiang Mai | Schönste Ecken Thailand

Chiang Mai und Umgebung Backpacking Tipp Wasserfall und Mae Rim

Chiang Mai ist für viele Reisenden einer der schönsten Orte in Thailand. Nicht wenige Backpacker versacken in der größten Stadt Nordthailands, verbringen hier Monate, bauen sich ein digitales „Business“ auf.

Ich selbst allerdings konnte den Zauber nicht recht spüren, bis ich mich mit meinem Partner auf den Roller schwang und die Umgebung erkundete. Wir fuhren Richtung Mae Rim, stießen auf die Ausläufer eines Wasserfalls und landeten schließlich auf dem Berg Mon Jam. Der Ausblick auf die umliegenden Felder und Berge war magisch – und für mich einer der schönsten Ecken in Thailand.

Am Ende des Tages kamen wir wieder in Chiang Mai an, aßen eine der besten Nudelsuppe unserer ganzen Reise (Sraßenstände an der Mun Mueang Rd, ungefähr Höhe Moon Muang Road 9) und frühstückten am nächsten Morgen in unserem Stammcafé Funky Dog. Und schwupps: Chiang Mai kriegte mich doch noch. Zum ganzen Reisebericht 

Übrigens: Rund um Chiang Mai kann man tolle Trekkingtouren unternehmen – im Buch „105 Gründe, Thailand zu lieben“ findet ihr gleich zwei Reiseberichte inklusive Insidertipps von atemberaubenden Wanderungen im Dschungel.

Tipps auf einen Blick

Hinkommen: Nach Chiang Mai kommt man eigentlich von überall. Am enspanntesten mit dem Nachtzug ab Bangkok. Einsteigen, hinlegen, aufwachen, da. PERFEKT! Unbedingt vorbuchen, z. B. via 12Go Asia*.

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Für den Loop: Roller leihen und die Offline-Karten der App „maps.me“ nutzen.

Unterkunft: Leider war ich von unserer Unterkunft nicht so richtig begeistert. Das ist schade, denn gerade in Chiang Mai gibt es haufenweise tolle Unterkünfte ab 10 Euro pro Nacht fürs Doppelzimmer (Hostelbett ist günstiger), am besten über Booking.com schauen* und nach Preis und Bewertung filtern.

Weiterfahrt: Von Chiang Mai kann man ganz wunderbar den Norden erkunden. Busse fahren z. B. ins Aussteiger-Städtchen Pai, ins Naturwunder Chiang Dao oder zum weißen Tempel in Chiang Rai (und von hier z. B. weiter nach Laos). Oder man schnappt sich den Roller und bereist die Gegend auf eigene Faust, z. B. in Richtung Mae Hong Son (und lässt den Backpack im Hostel).

Platz 6: Baumhaus in Ayutthaya | Schönste Ecken Thailand

Eine meiner liebsten Thailand-Unterkünfte: Das Baumhaus in Ayutthaya

Baumhaus in Ayutthaya

Nur wenige Kilometer von der historischen Tempelstadt Ayutthaya entfernt, umgeben von Dörfern und saftigen Feldern, liegt unser Kindheitstraum: Das Baumhaus von Ga.

Die thailändische Architektin hat das Haus selbst entworfen und mit unglaublich viel Liebe zum Detail direkt an einen Fluss gebaut. Auf mehreren Etagen und Terrassen genossen wir den Start unserer Weltreise, fuhren mit dem Rad in die trubelige Altstadt, besuchten mit Ga den Nachtmarkt und blieben sonst, wo wir waren. Mitten in der Natur, wahlweise in der Hängematte, auf dem Steg oder im Bett. Die Türen offen, die Vorhänge wehend, der Gecko rufend. Ein absolutes Weltreise-Highlight und eine der schönsten Ecken in Thailand! Mehr Weltreise Highlights findest du hier

Hinweis: Wenn du nicht in diesem Baumhaus schläfst und bereits den Norden von Thailand erkundet und den einen oder anderen Tempel  gesehen hast, würde ich Ayutthaya skippen. Denn die Nähe zu Bangkok ist Vor- und Nachteil zugleich: Nur eine knappe Stunde dauert die Fahrt mit dem Zug oder Bus, dafür wird es schnell voll, besonders am Wochenende. Anders als die Tempelruinen von Sukhothai liegt der Geschichtspark mitten in der Stadt – den Lärm der Motoren und den Geruch nach Abgasen hat man also immer in der Nase.

Tipps auf einen Blick

Hinkommen: Mit dem Regio-Zug (3. Klasse) ab Bangkoks Hauptbahnhof Hua Lamphong. Der Zug fährt stündlich für wenige Baht. Das Ticket muss nicht vorab gekauft werden!

Unterkunft: Treehouse auf AirBnB.

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Weiterfahren: Z. B. bequem mit dem Zug in den Norden nach Lamphang oder Chiang Mai, oder zurück nach Bangkok und ab in den Süden. Nachtzüge in der Hauptsaison und am Wochenende unbedingt auf 12GoAsia* oder vor Ort einige Wochen vorab buchen.

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Platz 5: Koh Changs Ostküste | Schönste Ecken Thailand

Über 500 Inseln gehören zu Thailand, keine ist wie die andere, jede hat seine Vorzüge. So auch Koh Chang.

Während die Westküste mit ihren malerischen Stränden weitestgehend den Partytouristen und Pauschalurlaubern gehört, findet man im Osten vor allem eins: thailändisches Lebensgefühl.

Die Natur ist unverbaut, es gibt keine/kaum Luxusresorts, sondern Holzhütten am verlassenen Traumstrand oder einfache Zimmer im Fischerdorf. Dazu Garküchen, Tempel, Märkte. Hier ein Lächeln, dort ein Sawadeh Kah und ich, die durch die Palmenhaine schlendert, ihre Nudelsuppe schlürft, Sonnenuntergänge anschmachtet und denkt: Ich bin lost. Lost in Paradise.

In diesem Paradies ist man auf eigene Faust unterwegs, erkundet am besten mit dem Roller (den man sich an der Westküste mietet) die Mangroven, Fischerdörfer und einsamen Hippie-Strände, bis man ganz vergessen hat, was Boutiquen, riesige Supermärkte und Pizzerien eigentlich sind. Weil dann nur noch Platz für Füße im Sand und Meeresbrise in der Nase. Zum ganzen Reisebericht

Tipps auf einen Blick

Hinkommen: Am besten ab Bangkok mit dem großen(!) Bus ab Ekkamai Busstation in ca. 5 Stunden in die Kleinstadt Trat (hier schnell und einfach online buchen*). Von dort verkehren Sammeltaxis zum Hafen. Die Fähre nach Koh Chang legt tagsüber stündlich ab, Tickets gibt es vor Ort. Dauer: Insgesamt ca. 7 Stunden.

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Unterkunft: Für den Anfang würde ich ein Airbnb an der Westküste empfehlen, z. B. die schnuckeligen Bungalows im SEA YOU Place ganz im Südwesten (ca. 20€ pro Nacht). Dann Roller schnappen, großes Gepäck wenn möglich bei Zod im Guesthouse lassen und einmal um die ganze Insel bis zum Airbnb von AIR fahren. Einfaches Zimmer im Fischerdorf, direkt auf dem Wasser für ca. 25€ die Nacht. ♥ ++Sicher dir hier deinen Gutschein von mir für deine erste Reise via Airbnb++

Alternative: Hütten am Longbeach. Ohne Bad oder Strom, dafür mit paradiesischem Blick auf den vielleicht schönsten Strand der Ostküste (nur vor Ort buchbar für 300-600 Baht die Nacht).

Weiterreise: Koh Chang ist wie gemacht und die Inselwelt des gleichnamigen Koh Chang Archipels zu erkunden. Z. B. die malerische, abenteuerliche Insel Koh Kood, oder zum Thaibreak auf die sonst eher seeeeeehr ruhige Insel Koh Mak. Boote fahren täglich ab Bang Bao. Tickets gibt es in den Touristeninfos auf Koh Chang.

Platz 4: Bangkok – like a local | Schönste Ecken Thailand

Mittlerweile freue ich mich richtig auf Bangkok, wenn wir unsere nächste Reise starten. Meist beginnen wir diese in der Millionenmetropole, dort wo es am wuseligsten ist, denn hier wissen wir sofort: Ah ja, jetzt bin ich da, am anderen Ende der Welt, in den Tropen. Das Abenteuer ruft!

Doch wir schlafen nicht im Zentrum, sondern in Randbezirken, dort wo das typisch thailändische Leben spielt, am liebsten im komfortablen AirBnB bei Wuttiphon, ganz in der Nähe des Flughafens, um uns einen ganzen Tag lang in den umliegenden Garküchen rund zu futtern.

Oder wir gönnen uns das Uma Residence* im Viertel Dusit mit Lounge und Pool und großem Bett, ein Ort zum Verwöhnen für wenig Geld, wenn man Glück hat, und Thailand vor der Tür: Tempel und Mönche, Märkten und Garküchen. Da hier kein Englisch auf den Schildern steht und wir kläglich an der Thai-Aussprache scheitern, probieren wir hier jedes Mal rum und aus. Haben mal Glück mit dem Essen und mal nicht. Doch das ist egal. Denn hier ist es echt und fühlt sich auch so an. Schönste Ecken Thailand? Dusit gehört für mich definitiv dazu! Mehr Tipps für Bangkok in diesem Artikel.

Tipps auf einen Blick

Hinkommen: Mit dem Flugzeug, z. B. one way mit Eurowings (recherchiert über die Flugsuchmaschine Skyscanner*). Vom Flugzeug aus mit dem Skytrain für wenige Baht in die City und dann ein Taxi zum Hotel nehmen.

Weiterreisen: Von Bangkok aus kommt man überall hin. Es gibt den Hauptbahnhof Hua Lamphong, der Richtung Chiang Mai in den Norden und in den Südwesten bis Surat Thani fährt. Außerdem viele große Busstationen, z. B. Ekkamai (für Trat), Mochit (für den Norden) sowie den Southern Terminal, wenn man in den Südwesten reisen will. Ich empfehle auf eigene Faust zu reisen und diese oben genannten großen, staatlichen Busbahnhöfe zu nutzen – und nicht per Minivan oder Touri-Tour zu reisen. Die großen Busse sind meist viel komfortabler und günstiger.

Vorbuchen? Langstrecken-Züge buchen wir immer Wochen vorher, weil diese häufig ausgebucht sind. Bei langen Strecken per Bus fahren wir meist 1-2 Tage vorab zum Bahnhof und holen uns das Ticket. Alternative: online buchen auf 12Go Asia*. 

Platz 3: Khao Sok Nationalpark | Schönste Ecken Thailand

Wunderschön: Chiao-Lan-See im Khao Sok Nationalpark, Thailand

Berge mit buschigen Bäumen, bewachsen mit Palmen, die aussehen wie riesige Pusteblumen. Dazwischen der mächtige Stausee mit Namen Chiao Lan, dessen Wasser so klar wie smaragdgrün ist. Aus ihm ragen Äste abgestorbener Bäume empor. Daneben karge Felsformationen, die ihre Hälse in den Himmel recken.

Unser Boot rattert durch die Kulisse, die eher einem Abenteuerfilm als der Realität gleicht. Mein Herz pumpt vor Aufregung, der Dschungel kocht im Dunst des feuchtwarmen Klimas, pustet Nebelschleier über die Wipfel der Bäume. Wolken blähen sich auf, hängen tief, noch schwer und grau vom morgendlichen Regen. Dann blitzt die Sonne, die Wolken rennen als hätten sie sich verbrannt; der Himmel wird blau, die Welt strahlt.

An all das muss ich denken, wenn ich mich an den Khao Sok Nationalpark erinnere. Eine der schönsten Ecken Thailands. Zum ganzen Reisebericht mit allen Tipps

Tipps auf einen Blick

Hinkommen und Weiterfahren: Mit dem Minibus – z. B. ab Krabi. Ticket vor Ort in einer Touristeninformation organisieren.

Unterkunft: Morning Mist Hotel*. Einfache Bast-Bungalows im Dorf am Rande des Nationalparks, nicht direkt im Dschungel, aber im schönem Garten. Kosten: ab 15 Euro pro Nacht. In der näheren Umgebung gibt es Restaurants, Touranbieter und ATMs.

Platz 2: Chiang Dao im Norden | Schönste Ecken Thailand

In Chiang Dao, einem Dorf und Landkreis im Norden Thailands, wartet das Paradies auf jeden Naturliebhaber. Nur 1,5 Stunden Busfahrt von der Backpacker-Metropole Chiang Mai entfernt, wächst und gedeiht der Dschungel auf üppigen Bergen. Ein Ort, dessen Atmosphäre vor Schönheit glüht. Für mich ein Ort, um zu bleiben – und einer der schönsten Ecken Thailands mit heißen Quellen, Tempeln in Höhlen und dem schönsten Sternenhimmel in abenteuerlicher Berg-Kulisse. →Zum Chiang Dao Reisebericht

Tipps auf einen Blick

Hinkommen: Von Chiang Mai aus fahren halbstündlich lokale Busse von der Chang Puak Bus Station. Einfach Ticket im Bus kaufen, Kosten: 40 Baht. (Tickets braucht man nicht vorbuchen.)

Unterkunft: Chiang Dao Roundhouses* – eine der tollsten Unterkünfte unserer Thailand-Reisen (all meine Lieblinge findest du hier). Steinhäuser in einem riesigen, verwunschenden Garten mit Blick auf den größten Berg der Region, einem Open-Air-Bad und der liebsten Gastgeberin.

Weiterreisen: Wieder zurück nach Chiang Mai und von dort z. B. per Minivan nach Pai (einfach vor Ort in einer Touristeninfo buchen). Oder mit (Nacht-)Zug zurück nach Bangkok (Bahnhof Hua Lamphong).

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Platz 1: Krabi | Schönste Ecken Thailand

Herzklopfmoment in Thailand auf Ko Poda

Türkises Meer, weiße Strände, Karstberge und Inseln ohne Ende – drei Wochen lang habe ich die märchenhafte Provinz Krabi in Thailands Südwesten erkundet und war begeistert! So sehr, dass ich mich am liebsten an eine Palme gekettet hätte, als ich wieder weg musste. Spätestens hier entstand mein Weltreisewunsch, und genau hierher würde ich immer wieder kommen.

Krabi ist übrigens keine Insel, sondern eine Region an der Andamanensee. Meine Lieblingsorte:

Hinkommen: Am besten direkt mit dem Bus ab Bangkok (Southern Terminal – hier online buchen*) – oder mit Zug und einem Zwischenstopp in Chumphon (übrigens ein weiterer absoluter Lieblingsort).

Extra-Tipp: Yoga Retreat bei Pai (Nordthailand)

Nicht die schönste Ecke Thailands, sondern das lebensveränderndste Erlebnis, das ich je hatte (nagut abgesehen von meiner ersten Thailand-Reise und der Weltreise^^):

Das Xhale Yoga Retreat inmitten der malerischen Hügel von Pai und das hieß: mehrere Tage Yoga, Meditation und Philosophie-Stunden inklusive Detox. Von Sonnenaufgang bis weit nach Sonnenuntergang. Zum Start meiner Weltreise.

Namaste - Xhale Yoga Retreat in Pai, Thailand

Was vielleicht entspannend klingt, war unglaublich herausfordernd für mich. Weil da viele emotionale und körperliche Blockaden waren, die ich lösen musste – und die gelöst wurden. Es folgte eine unglaublich Reise. Eine Reise in die Freiheit, ich selbst zu sein. All das hat mir Yoga geschenkt. Die ganze, persönliche Geschichte erzähle ich in meinem Thailand-Buch:

105 Gründe, Thailand zu lieben: Der komplette Insiderguide

105 Gründe, Thailand zu lieben - der Reiseführer für BackpackerNeben diesen schönsten Ecken in Thailand gibt es noch sooo viele weitere Orte und Geheimtipps, die mich tief berührt haben. Ihnen habe ich mein Buch gewidmet – und 17 weitere Thailand-Liebhaber nach ihren schönsten Erinnerungen gefragt.

Entstanden ist der 324-seitige ReisefühLer „105 Gründe, Thailand zu lieben“, vollgestopft mit Thailand-Wissen und ultra viel Gefühl – für eine authentische Reise abseits der Hochburgen!

→Zum E-Book & Taschenbuch (+4 brandneue Gründe, exklusiv für Ferndurst-Leser)

Noch ein paar Antworten auf Fragen, die mir häufig gestellt werden:

Wo finde ich die schönsten Strände in Thailand (Inseln)?

  1. Paradies pur (das man sich mit Tagesausflüglern teilen muss): Koh Kradan & Koh Poda
  2. Mini-Insel Koh Wai (nur im Thailand-Reisefühler enthalten)
  3. Südsee-Feeling auf Koh Kood (mehr lesen)
  4. Koh Chang – Long Beach an der Ostküste, in Hippie-Hütten ohne Strom – mehr lesen)
  5. Aussteiger-Einland Koh Phangan – Coral Bay im Norden (mehr lesen)
  6. Strand Klong Khong auf Koh Lanta – Versackungsgefahr!! (mehr lesen)
  7. Koh Phayam – Strand mit Hippie-Bar und tollsten Sonnenuntergängen (nur in den exklusiven Extra-Kapiteln zum Buch enthalten)

Koh Kradan - Highlight auf der 4 Islands Schnorcheltour

Wo sind die schönsten Strände Thailand – Festland?

  1. Chumphon (nur in den exklusiven Extra-Kapiteln zum Buch enthalten)
  2. Nakhon Si Thammarat (nur im Thailand-Reisefühler enthalten)
  3. Khao Lak (nur im Thailand-Reisefühler enthalten)
  4. Ao Nang, Krabi-Kulisse aus dem Bilderbuch (mehr lesen)
Ao Nang Beach in Krabi, Thailand

Viele Boote, viele Touristen – ABER DIESE KULISSE!!!

Welchen Rucksack für Thailand? + Packliste

Mittlerweile reise ich nur noch mit Handgepäck und liebe diese minimalistische Art zu reisen. Ich kann dir meinen über neun Jahre alten 28-Liter-Rucksack von Deuter* nur empfehlen. Der Rucksack ist sehr robust und angenehm zu tragen, hat viele verschiedene Fächer und Stauraum und an den Seiten zwei Netze für Schuhe und Trinkflasche. Es passt definitiv erstaunlich viel rein – wenn man gut packt:

Um meine Klamotten zu sortieren, nutze ich ein Kleidertaschenset*, z. B. für Unterwäsche. Alles andere rolle ich ganz eng, so findet alles Wesentliche seinen Platz. Vermisst habe ich noch nie etwas – im Gegenteil! (Hier geht´s zur Handgepäck-Packliste)

Zum ausführlichen Rucksack-Ratgeber: Welcher Rucksack für Thailand? Unsere erprobten Lieblinge

Bester Rucksack für Festivals und Kurztrips: Deuter Futura 28

Hat uns schon damals, im Auslandssemester auf Bali, tolle Dienste geleistet: Der Deuter Futura (28 Liter)

Wie kann ich in Thailand Geld abheben?

Fast überall in Thailand gibt es ATMs, internationale Geldautomaten, an denen ihr mit einer Kreditkarte Geld abheben könnt. Nur auf kleinen Inseln wie Koh Wai, Koh Mak oder Koh Phayam gibt es keine Automaten. Hier ausreichend Bargeld mitnehmen!

Da man ca. 180 Baht pro Abhebung an die Regierung zahlen muss, heben wir immer etwas mehr Geld auf einmal ab und dafür weniger oft. Das Bargeld verstauen wir in einer flachen Bauchtasche*.

Welche Kreditkarte ist für Thailand die richtige? Wir haben immer zwei Kreditkarten mit auf Reisen, falls eine verloren geht.

Unsere Kreditkarten-Empfehlungen:

  1. Wir reisen seit Jahren mit der Visa-Kreditkarte der DKB*, mit der man als Aktiv- und Neukunde weltweit kostenlos Geld abheben kann. Das heißt: Innerhalb des ersten Jahres (Neukunde) oder wenn man einen Geldeingang von 700 Euro pro Monat auf das zugehörige Girokonto vorweisen kann (Aktivkunde). Die Kontoeröffnung sowie die Kreditkarte selbst sind kostenlos. Wir sind sehr zufrieden mit der DKB. Mehr erfahren
  2. Zusätzlich haben wir die ebenfalls kostenlose 1plus Visa Card der Santander* dabei, mit der das Abheben weltweit immer kostenlos ist. Wir würden dir also diese Kreditkarte sehr ans Herz legen. Das Tolle: Du kannst sie mit deinem Girokonto verknüpfen und musst nicht noch ein neues Konto eröffnen. Mehr erfahren

Die beste kostenlose Weltreise Kreditkarte - unsere Empfehlung

Wie wir diese Orte beschützen können – Tipps zum nachhaltigeren Reisen

Die Unterkünfte

Ich liebe es, in Homestays oder kleinen, inhabergeführten Guesthouses zu wohnen und so die thailändische Kultur hautnah erleben zu dürfen. Häufig achten die Besitzer darauf, im Einklang mit der Natur zu leben und Ressourcen zu schonen. Und: Das Geld kommt (meist) direkt bei den Inhabern an. Auch toll: Eco-Resorts (leider häufig nichts für meinen schmalen Geldbeutel).

Einkauf/Essen:

In Thailand wachsen Früchte und Gemüse in Hülle und Fülle – kein Problem, hier vor allem regionale Produkte zu kaufen. Ich besorge meine Früchte unverpackt an Straßenständen oder in kleinen Tante-Emma-Läden (Tipp: Jutebeutel und/oder Brotbüchse mitnehmen) und esse direkt an den Garküchen, um Verpackungsmüll zu vermeiden.

Müll

Das Leitungswasser in Thailand ist nicht trinkbar. Um Plastik zu sparen, bringe ich meine eigene Wasserflasche von zuhause mit (z. B. von Klean Kanteen*) und frage nach Refill-Möglichkeiten im Restaurant oder in der Unterkunft. Außerdem verzichte ich auf Plastiktüten beim Einkauf und versuche daran zu denken, Strohhalme abzubestellen. Zugegeben, eine Kokosnuss ohne Halm zu trinken, ist etwas schwer (aber nicht unmöglich^^), deshalb bringe ich meinen wiederverwendbaren Strohhalm von Zuhause* mit.

Ressourcen schonen

Z. B. kurz und kalt duschen, Handtücher nicht jeden Tag wechseln lassen, Lampen ausschalten und Klimaanlage nur im Notfall nutzen, um Strom und Wasser zu sparen.

Kultur & Natur schützen

Für die Kultur interessieren, sich dieser möglichst anpassen und sie auf jeden Fall respektieren. Natur- und Tierwelt intensiv erleben und ihr so wenig wie möglich schaden (z. B. keine Elefanten reiten (und generell nichts, was mit Tieren in Gefangenschaft zu tun hat), Korallen nicht berühren, kein Müll rumliegen lassen etc.).

Thema Fliegen

Mittlerweile überlege ich genau, wie oft ich fliege. Seit der Weltreise verzichte ich auf Inlandsflüge. Das geht nicht nur in Thailand ganz wunderbar, auch Myanmar, den Süden von Kambodscha und Laos habe ich über Land bereist. Daher freue ich mich sehr, wenn ich dich mit meinen Berichten dabei unterstützen kann, Bus und Bahn zu wählen. Wenn du Fragen hast, immer her damit, z. B. unten in den Kommentaren oder an info@ferndurst.de – ich helfe dir sehr gern.

Zusätzlich kompensiere ich meine Flüge via atmosfair. Das ist zwar nicht so gut, wie komplett aufs Fliegen zu verzichten, aber immerhin etwas: Hier wird der durchs Fliegen verursachte CO2-Ausstoß berechnet, in Geld verrechnet und dann in Projekte investiert, die helfen, CO2 zu sparen: Mehr erfahren.

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Kategorie Thailand, Thailand Backpacking Route

Hi, ich bin Sina, studierte Journalistin und Medienmanagerin, Vegetarierin, Yoga-verloved und vor allem eins: ferndurstig. Ich liebe es, ein Land intensiv zu bereisen - und das Glücksgefühl, wenn mich ein Ort voll und ganz in seinen Bann zieht. Lange Zeit blieben Reisen und Schreiben Hobbies. Das ging solange gut, bis ich das erste Mal nach Thailand flog und mich Hals über Kopf ins Land des Lächelns verliebte. 1,5 Jahre später kündigte ich trotz massiver (Sicherheits-)Ängste meinen Job und ging mit meinem Freund auf große Reise. Ohne Rückflugticket. Seitdem hat sich mein Leben stark verändert: Ich habe mich als Autorin und Bloggerin selbstständig gemacht, mein erstes Buch veröffentlicht, kultiviere Langsamkeit und versuche, meinen (Existenz-)Ängsten immer weniger Kraft zu geben. Auf Ferndurst nehme ich dich mit auf meine Reisen - und möchte dir den Mut geben, auf dein Herz zu hören und deine Träume zu leben.

2 Kommentare

  1. Ich möchte ein Kompliment und einen Gruß da lassen: guter Schreibstil und tolle Reisen – inspirierend und unterhaltsam geschrieben! Man wünscht sich gleich nach Thailand. Danke dafür! :-)

    • Tausend Dank lieber Marius für deine Worte – das freut mich wirklich sehr!!! Hoffentlich kannst du ganz bald nach Thailand reisen. :) Ich will auch! Alles Liebe für dich, Sina

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